24. Januar 2011

 

Reinheit

 

Wenn ihr die Welt betrachtet, die da liegt unter einer Decke von Schnee, dann werdet ihr erkennen, was Reinheit ist.Schnee bindet die bösen und dunklen Geister und bringt sie zur Erde, damit sie sich erneut läutern können, durch einen Aufstieg über das Element des Wassers und der Wärme und Einwirkung der Sonne. Stellt euch in die Wiese und lauscht dem Klagen der Geister und zugleich könnt ihr die Stille wahrnehmen, den Frieden, der durch dieses Handeln der großen Mächte möglich wird. So ist es auch bei euch! Das Aufbäumen des Dunklen wird gebändigt durch die Erlebnisse des Tages. Durch die Einwirkung der Stille, durch die Begegnung und Hilfestellung anderer Seelen, durch die Einwirkung der Nahrung und der Reinigungskraft des Wassers. Wenn die Natur euch dieses Wesen des Schnees zeigt, dann ist es für euch Zeit, die üblen Geister zu binden – und der Erde zurück zu geben. Dies macht euch einfach bewusst und die Erde wird dafür sorgen, dass diese Geister aufsteigen. Ihr, ihr könnt sie nicht veredeln. Ihr könnt Naturgeister veredeln durch die Aufnahme der Nahrung, doch die Wesenheiten der Nacht, die könnt ihr nur abgeben, damit sie veredelt werden. Übt euch darin. Wenn ihr träge seid, dann haben euch die Geister der Nacht und der Finsternis in ihrer Hand – es ist ein Zeichen. Wenn ihr unmäßig seid, dann haben euch die Geister der Finsternis in der Hand – es ist ein Zeichen. Wenn ihr übel gelaunt seid, dann haben euch die Geister der Finsternis in der Hand – beschaut euch diese Zeichen und arbeitet diese Geister der Nacht aus. Gebt sie ab. Entfernt sie durch euer Wollen und dadurch, dass ihr ihnen keine Nahrung gebt. Auch die Elemente, die ihr durch eure Nahrung zu euch nehmt, können Hilfsmittel für diese Geister der Nacht sein und so ist es für den einen oder anderen notwendig, sich dieser Dinge zu enthalten. Für eine geraume Zeit, für den einen, für längere Zeit, für den anderen und für immer für jene, die die Rolle der Lehrer inne haben. Übt euch darinnen. So können euch die lichten Geister der Nahrung Kraft, Wärme und Freude geben, um diesen „Kampf“ zu gewinnen, denn: dem Licht der Sonne, dem weichen alle. Früchte haben das Licht der Sonne, sofern sie gut und reif und rein sind. Gemüsen haben ebenfalls einen kleinen Anteil von Licht und Sonne, sofern sie gut gezogen sind. Brot hat das Leben der Wärme in sich, denn es ist gereift in der Sonne und gereift im Ofen.

Wenn es noch ein wenig weiter gereift ist, durch eine Wartezeit (Geduld) vom Backen zum Essen, dann ist es gut und nützlich. Die Getreiden sind gut, wenn sie mit Wärme behandelt werden, ansonsten sind sie oft sehr unruhig. Zu ihrer Reife gehört die Wärme der Bearbeitung (Backen, Kochen). Erprobt es ruhig. Ihr werdet unruhig mit rohem Getreide. Das können jene essen, die im Kampf der Welt gewinnen müssen durch rohe Gewalt – so wie in den Kriegszügen der Heere in alten Zeiten. Ihr jedoch, ihr habt keine Kriegszüge, sondern eine Friedensmission. Deshalb sind die hellen Geister der Früchte, der reifen und guten und reinen Früchte euch schon am frühen Morgen sehr dienlich. Ihr werdet dadurch hell, klar, reif und rein! Wenn ihr dies mögt und wollt – dann tut es auch. Das Mischen der Kost ist viel Arbeit für eure Körper. Wisset, euer Körper sollte nicht der Verdauung wegen arbeiten, sondern der Läuterung wegen. Dabei sollte euch die Nahrung dienen und euch unterstützen, damit ihr es leicht habt mit eurer Entwicklung. Ihr wickelt die Spulen ab, die euch so lange schon anhaften. Freut euch darüber. Freut euch darüber. Freut euch darüber!!!

Wer sich nicht darüber freut und dem nachheult was war, als er sich „alles erlauben“ konnte, der ist vielleicht nicht für eine höhere Aufgabe bestimmt. Er gehört zu den Gewöhnlichen und hat sich nur zu euch verlaufen, um eine höhere Welt kennen zu lernen, um dann wieder zu gehen, in seine gewöhnliche Welt. Deshalb erkennt, dass ihr keinen umpolen könnt, wenn dieser nicht den Willen aus sich selbst heraus hat. Doch deshalb das eure zu verlassen, nur weil ein Irrläufer nicht mithalten kann, das wäre nicht gut. Werdet so rein wie der Schnee und wisset, dieser weiße Schnee hat viele Geister gebunden und bringt sie zurück zur Erde, zur Läuterung. Seid wie der Schnee und tut dies unaufhörlich. Erst im Frühjahr ist euer Feierabend. Dort beginnt die Arbeit mit der Sonne und die Arbeit mit dem Schnee hat seine Phase für diese Epoche beendet. Jede Jahreszeit hat ihre Aufgaben. Jeder Mensch hat seine Aufgaben. Ich liebe euch so sehr.

AMEN

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