Archive for November, 2010

30. November 2010

Dienstag, November 30th, 2010

Aus:

JE: 51, Teil V

 

Das Jesus-Evangelium

widergespiegelt in den Hymnen

des Neuen Testaments

 

Hymnen über Gott

 

Gelobt sei der Gott unseres Herrn (1)

 

Gelobt sei der Gott unseres Herrn

Jesu, des Gesalbten,

der uns segnen lässt mit allen geistigen Segnungen

durch Jesus, den Gesalbten.

 

Er ließ uns vorher erwählen durch ihn

vor Grundlegung der Welt,

damit wir heilig würden vor ihm

und ohne Tadel.

 

In Liebe ließ er uns vorher bestimmen

gemäß seinem Willen

und ließ seine Güte auf uns herab strömen

durch Jesus, den Gesalbten.

 

Durch ihn haben wir den Freikauf

und die Bereinigung der Ursünde,

die er im Überfluss erwarb für a l l e

in Weisheit und Vernunft.

 

Er ließ uns das Geheimnis seines Willens offenbaren,

den er vorher festgelegt hatte,

dass a l l e s wieder neu gemacht werde

durch Jesus, den Gesalbten.

 

Er ließ uns vorher erwählen durch ihn

gemäß seinem Willen,

die wir zuvor auf den Gesalbten hofften

zum Lob seiner Herrlichkeit.

 

Er ließ uns versiegeln mit dem verheißenen Geist

– das ist die Anzahlung auf unseren Erbanteil –

zum Freikauf derer, die wiederbelebt werden

durch Jesus, den Gesalbten.

AMEN

29. November 2010

Montag, November 29th, 2010

Aus:
JE: 50,34

Jesus als Zwölfjähriger im Tempelvorhof

 

Als Jesus zwölf Jahre alt geworden war,

pilgerten seine Eltern mit ihm zum Passa/Pattirajja-Fest

hinauf nach Jerusalem, wie sie es gewohnt waren.

Nachdem die Festtage vorüber waren,

pilgerten sie zurück nach Nazaret.

Doch der Knabe Jesus hatte sich schon

in Jerusalem von seinen Eltern getrennt.

Sie aber wussten es nicht; denn sie meinten,

er pilgerte mit seinen Gefährten zurück.

Als sie eine Tagesreise weit gekommen waren,

suchten sie Jesus unter seinen Gefährten

und unter ihren Verwandten und Bekannten.

Da sie ihn nicht finden konnten,

kehren sie zurück nach Jerusalem,

um ihn dort zu suchen.

Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempelvorhof,

während er mitten unter den Gelehrten saß

und ihnen zuhörte und sie befragte.

Alle, die ihn hörten, wunderten sich

über seine Weisheit und über seine Antworten.

Als seine Eltern ihn fanden, waren sie empört.

Seine Mutter sagte zu ihm: Mein Sohn!

– Warum tatest du uns das an? Denn sieh! –

Dein Vater und ich – wir suchten dich mit großer Sorge.

Jesus antwortete: Warum suchtet ihr mich? –

Wusstet ihr nicht, dass nötig war für mich,

im Haus Abbas zu sein?

Doch sie verstanden nicht, was er sagte.

Darauf ging er mit ihnen, kam nach Nazaret

und war ihnen gehorsam.

Seine Mutter aber behielt dies alles

in ihrem Gedächtnis.

 

Jesus wächst heran

 

Der Knabe Jesus wuchs heran

und nahm immer mehr zu an Weisheit,

Alter und Wohlwollen

bei Gott und bei Menschen.

 

 

 

Geliebte!

 

Für eure Kinder ist es gut,

wenn ihr sie Dinge machen lasst,

die andere nicht dürfen und wiederum ist es gut,

wenn sie Dinge nicht tun dürfen,

die für andere den Alltag prägen.

 

Ihr habt Söhne und Töchter aus Meinem Herzen –

gebt ihnen, was ihr habt,

damit sie eine gute Basis für ihr Leben haben.

 

Sie jedoch selbst stehen in der Verantwortung –

ihr Leben daraus zu formen.

 

 

AMEN

28. November 2010

Sonntag, November 28th, 2010

 

Aus:

JE: 50,31

 

Rückkehr nach Nazaret (2)

 

Nachdem Josef und Maria

im Tempelvorhof alles getan hatten,

was in der Tora Moses

über den Erstgeborenen geschrieben steht,

nahmen sie den Knaben

und kehrten zurück nach Nazaret.

 

Dort wuchs der Knabe heran,

gestärkt und erfüllt mit Weisheit;

und das Wohlwollen Gottes ruhte auf ihm.

 

Und seine Eltern

pilgerten jedes Jahr

zum Passa/Pattirajja Fest hinauf

nach Jerusalem.

 

 

 

 

 

Kinder des Friedens!

Geliebte!

 

Was ist die Wahrheit?

Wer ist die Wahrheit?

Welche Schrift ist heilig und welche Schrift

ist nur eine gewöhnliche Schrift?

Wer ist Gott?

Warum wurde ich geboren durch Meine Mutter Maria?

Wer war Ich und wer bin Ich?

 

Fragen des Verstandes benötigen

Antworten des Verstandes.

 

Fragen des Herzens

bekommen Antworten des Herzens!

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

 

 

27. November 2010

Samstag, November 27th, 2010

 

Aus:

JE: 50,26

 

Jesus wird beschnitten

 

Als der Knabe acht Tage alt war,

wurde er beschnitten,

wie in der Tora Moses geschrieben steht.

 

Er wurde „Jesus“ genannt,

wie der Erzgottesbote Gabriel geboten hatte,

ehe der Knabe im Mutterleib empfangen wurde.

Jesus wird Gott geweiht

 

Nachdem die Tage

der Reinigung Marias vorüber waren,

brachten Josef und Maria den Knaben

hinauf nach Jerusalem,

wie in der Tora Moses geschrieben steht.

 

Dort im Tempelvorhof weihten sie ihn dem Herrn,.

Wie in der Tora Moses geschrieben steht:

Weihe mir jeden Erstgeborenen!

Der Durchbruch jedes Mutterschoßes ….,

mir gehört er!

 

Dort im Tempelvorhof

brachten sie auch ein Opfer dar,

wie in der Tora Moses geschrieben steht:

ein Paar Tureltauben oder zwei junge Tauben.

 

Geliebte!

ABBA!

 

So, wie die Menschen tun,

was geschrieben steht in der Tora,

so sollt ihr tun,

was geschrieben steht in euren Herzen!

 

Tut die Dinge eures Herzens

und ihr werdet das Wort erfüllen,

das geschrieben steht in der heiligen Schrift.

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

26. November 2010

Freitag, November 26th, 2010

 

Aus:
JE: 50, 20

 

Die Hirten suchen den Neugeborenen auf

 

Nachdem die Gottesboten von den Hirten weg

in die Himmel aufgestiegen waren,

sagten die Hirten zueinander:

Kommt! –
Wir wollen nach Betlehem gehen

und wollen sehen –

das, was geschehen ist,

wie der Gottesbote gesagt hat.

 

Da gingen sie hin – in Eile –

und fanden Josef und Maria

und den Knaben in der Krippe.

 

Als sie ihn sahen,

erzählten sie seinen Eltern,

was ihnen der Gottesbote

über diesen Knaben gesagt hatte.

 

Maria bewahrte dies alles

in ihrem Gedächtnis,

war aber beunruhigt

in ihren Gedanken.

 

Darauf kehrten die Hirten zurück,

lobten Gott und erzählten,

was sie gehört und gesehen hatten.

 

Und alle, die zuhörten,

wenn die Hirten erzählten,

wunderten sich darüber.

 

 

 

 

Geliebte!

 

So werden eure Erzählungen

über eure Wegweisungen

einmal das Wunder für andere sein

und sie werden staunen

und sagen:

 

Gott hat sie geführt!

 

Und ihr werdet wissen – ihr habt getan!

 

AMEN

25. November 2010

Donnerstag, November 25th, 2010

 

Aus:
JE: 50,15

 

Jesu Geburt wird Hirten verkündigt

 

In jener Gegend

übernachteten Hirten auf der Trift.

Sie waren wach in jener Nacht;

denn sie hielten Wache bei ihren Mutterschafen.

 

Plötzlich zeigte sich ihnen ein Gottesbote.

Er stand da,

umstrahlt von Lichtglanz.

Da fürchteten sie sich.

 

Der Gottesbote sagte:

Fürchtet euch nicht! –

Ich verkündige euch eine große Freude,

die jedermann zuteil werden soll:

„Heute wurde der Wiederbeleber

geboren im Ort Davids.“

 

Dies sei das Erkennungszeichen für euch:

Ihr werdet einen Knaben finden,

gewickelt in Windeln und liegend in einer Krippe.

 

Plötzlich sahen die Hirten bei dem Gottesboten

einen Chor von vielen Gottesboten.

Die lobten Gott, indem sie sangen:

Wenn Lob dem Gott in der Höhe,

dann Heil den Menschen auf der Erde!

 

 

 

 

Geliebte!

Könige des Friedens hier auf Erden!

 

 

Wenn euch Gott ruft – geht ihr?

 

Beachtet ihr die Zeichen, lauscht ihr in der Stille,

um euren Auftrag zu hören?

Oder seid ihr zu gehetzt und beschäftigt

und hört nicht einmal das äußerste

der Zeichen die zu euch sprechen –

euer Gewissen!

Beginnt auf euer Gewissen zu hören,

es zu beachten, danach zu handeln,

und es wird sich verfeinern und euch dahin führen,

wo ihr Gott in euch finden könnt.

Schaut auf die Zeichen der Zeit und achtet darauf,

dass die heilige Schrift die Antworten birgt.

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

24. November 2010

Mittwoch, November 24th, 2010

Aus:
JE: 50, 10

 

Jesus wird geboren (2)

 

Zu jener Zeit befahl Augustus, der Kaiser von Rom,

alle Bewohner des Landes seien

in Steuerlisten einzuschreiben.

 

Da gingen sie alle hin, jeder an seinen Heimatwort,

um sich in die Steuerlisten einschreiben zu lassen.

 

Auch Josef ging hinauf, er und Maria,

seine schwangere Frau

von Nazaret in Galiläa nach Bethlehem,

dem Ort Davids, in Judäa,

weil sie beide aus dem Haus Davids waren -,

um sich in die Steuerlisten einschreiben zu lassen.

 

Während sie dort waren,

kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft.

Sie gebar ihren erstgeborenen Sohn,

wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe,

weil sie nichts anderes hatten dort, wo sie wohnten.

 

 

Geliebte!

 

Welch ein Werk der Schöpfung,

dass sich das eine zum anderen gefügt hat,

um die Schrift zu erfüllen?!

 

Ist es nun, dass sich die Dinge fügen,

weil die Schrift ist,

oder ist die Schrift, weil die Dinge gegeben sind?

Eine große Frage!

 

Ihr, die ihr gut sein wollt, ihr sollt wissen, dass

es für euch gegeben ist, was in der Schrift steht und

das Schicksal wird ein sanftes sein, so wie verheißen –

die Bürde leicht und das Leben in Fülle,

weil Ich euch erlöst habe, durch Mein Leben.

Und wisset – ihr erlöst durch euer Leben.

Jene, die nicht tun, wie das Wort sagt,

jene erleben ein Schicksal,

das sich außerhalb des Wortes befindet.

Jene, die im Wort sind,

die erleben Mich in der Fülle der Schöpfung.

Ich liebe euch so sehr.

 

AMEN

23. November 2010

Dienstag, November 23rd, 2010

Aus:
JE: 50,1

Jesu Geburt und Kindheit nach Lukas

Jesu Geburt wird angekündigt

 

Zur Regierungszeit des Herodes,

des Königs von Judäa,

sandte Gott den Erzgottesboten Gabriel nach Galiläa.

 

Er sandte ihn in einen Ort

namens Nazaret zu einer Jungfrau.

 

Die Jungfrau hieß Maria.

Sie war verlobt mit einem Mann

namens Josef aus dem Haus Davids.

 

Nachdem er bei ihr eingetreten war,

zeigte sich ihr der Gottesbote.

Er sagte: Heil dir, du Lichtreiche!

Der Herr ist mit dir.

Maria erschrak und überlegte,

was dieser Gruß bedeuten könne.

 

Der Gottesbote sagte:

Früchte dich nicht, Maria!

Du hast Wohlwollen bei Gott gefunden.

 

Sieh! – Du wirst schwanger werden.

Du wirst einen Sohn gebären.

Du sollst ihn „Jesus“ nennen!

Maria antwortete:

Ich bin eine Dienerin des Herrn.

Mir geschehe nach deinem Wort!

 

Plötzlich war der Gottesbote unsichtbar!

 

 

 

 

Geliebte!

Brüder und Schwestern in ABBA!

 

Wer an Mich glaubt und sich mit Meinem Leben beschäftigt,

der kennt auch diese Geschichte, von der Lukas erzählt.

Es scheint alles so geebnet und eindeutig gewesen zu sein,

doch Ich sage euch heute:

Maria wusste von diesem Moment an

auch von Meinem Ende –

und sie hätte NEIN sagen können!

 

Was wäre dann geschehen?

Könnt ihr JA sagen?

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

22. November 2010

Montag, November 22nd, 2010

Aus:
JE: 49,31

 

Knabenmord in Bethlehem

 

Weil die Magier nicht zu ihm zurück kehrten,

meinte der König Herodes, sie hätten ihn genarrt.

 

Darüber wurde er sehr zornig,

schickte Soldaten aus und ließ alle Knaben töten

– in Betlehem und in allen seinen Grenzen –

von den Zweijährigen an und darunter,

entsprechend der Zeit,

die die Magier ihm genannt hatten.

 

Rückkehr nach Nazarat (1)

Nachdem der König Herodes gestorben war,

zeigte sich dem Josef in Ägypten im Traum

ein Lichtbote des Herrn.

Er gebot:

Steh auf! –

Nimm den Knaben und seine Mutter,

und kehre zurück nach Israel!

Denn die den Knaben töten wollen – sie sind gestorben.

Da stand Josef auf, nahm den Knaben und seine Mutter

und kehrte zurück nach Israel.

 

Doch als er hörte,

dass Archelaos anstelle seines Vaters Herodes

König von Judäa war, fürchtete er sich, dort zu bleiben.

 

Darum ließ Gott ihm in einer Schauung gebieten,

er sollte wieder in das Gebiet von Galiläa gehen

und in Nazaret wohnen.

 

Geliebte!

 

Auch ihr habt viele Wege, Umwege und Aufgaben!

Tut sie ohne Widerwillen,

damit euch die Tore der Himmel geöffnet werden.

Wisset, der Herr zeigt sich euch jeden Tag,

wenn ihr bereit seid zu dienen.

Wenn ihr nicht bereit seid zu dienen,

warum sollte er sich zeigen?

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

21. November 2010

Sonntag, November 21st, 2010

Aus:
JE: 49,27

 

Flucht nach Ägypten

In jener Nacht zeigte sich dem Josef im Traum

ein Lichtbote des Herrn.

 

Er gebot:

Steh auf! – Nimm den Knaben und seine Mutter,

und flieh nach Ägypten!

Bis ich dir etwas anderes gebiete –

so lange bleibe da!

Denn Herodes wird den Knaben suchen lassen,

um ihn töten zu lassen.

 

Da stand Josef auf,

nahm den Knaben und seine Mutter

und floh nach Ägypten.

Geliebte!

 

Auch ihr habt Lichtboten,

den Tag über und in der Nacht –

Wenn ihr ihnen gehorcht, dann seid ihr

bewahrt vor dem Schicksal,

und wenn ihr das eure macht,

dann erlebt ihr Schicksal.

 

Josef hätte es verwerfen können – denn

er war aus Nazareth und fern ab der Heimat und er

hatte nun auch ausreichend Geld und Reichtum bei sich

durch den Besuch der Weisen, und er hatte aus seiner

Sicht keinen Grund, nach Ägypten zu gehen.

Was wäre dann geschehen?

 

So auch ihr?

Ihr seht keinen Grund dafür, dem Ruf zu folgen,

weil sich alles gut fügt.

 

Wisset, der Dienst in der Nachfolge wird bereitet

und Nachfolge heißt nicht,

sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen!

 

Wer danach handelt, dient dem Fürsten dieser Welt.

 

Wer dem König dienen will, der muss bereit sein,

sein Ego aufzugeben.

Die Schule scheint hart, doch die Liebe belohnt dafür!

 

AMEN