Archive for September, 2010

20. September 2010

Montag, September 20th, 2010

Aus:

JE: 41,64

Vom Einbrecher

Wenn der Hausherr gewusst hätte,

zu welchem Zeitpunkt der Einbrecher kommen würde –

er hätte nicht in sein Haus einbrechen lassen.

Seid auch ihr bereit! –

Denn das Ende wird zu einem Zeitpunkt kommen,

zu dem ihr es nicht erwartet.

Von den Räubern

Wohl ihm, dem Hausherrn, der weiß,

zu welchem Zeitpunkt die Räuber kommen werden;

denn er kann aufstehen, seine Diener sammeln

und seine Hüften umgürten, bevor sie kommen.

 

 

Geliebte!

 

Gründet Schulen der Erkenntnis, denn:

 

Wohl sind die Unwissenden vor jeglicher Strafe im Geiste befreit –

doch nicht vor den Folgen –

denn es gibt ein kosmisches Gesetz, das für alle gilt,

ansonsten wäre es ungerecht, denn:

Würden die Unwissenden keine Folgen zu tragen haben für ihr Tun,

dann hätten sie auch nicht die Möglichkeit, Wissen zu erlangen.

 

Nur über die Folgen wenden sich die Menschen um

und begehen einen neuen Weg!

 

Deshalb ist Ursache und Wirkung ein Bestandteil eures Heils!

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

19. September 2010

Sonntag, September 19th, 2010

Aus:

JE: 41,53

Vom Rechtsspruch nach den Taten

 

Wenn ICH zu meiner Königswürde gekommen sein werde,

so werden mir alle „Toten“ vorgeführt werden.

Und ich werde sie trennen, den einen vom anderen,

wie der Hirte die Schafe von den Ziegen trennt.

Die „Schafe*“ werde ich stellen zu meiner Rechten,

und die „Ziegen**“ werde ich stellen zu meiner Linken.

Dann werde ich zu denen zu meiner Rechten sagen:

„Kommt zu mir, ihr Wohltäter!

Ein Hungriger war ich, und ihr gabt mir zu essen.

Ein Durstiger war ich, und ihr gabt mir zu trinken.

Ein Fremder war ich, und ihr nahmt mich auf.

Ein Nackter war ich, und ihr bekleidet mich.

Ein Kranker war ich, und ich besuchtet mich.

Ein Gefangener war ich, und ihr kamt zu mir.“

Dann werden jene zu meiner Rechten zu mir sagen: „Herr! –

Wann warst du ein Hungriger, und wir gaben dir zu essen?

Wann warst du ein Durstiger, und wir gaben dir zu trinken?

Wann warst du ein Fremder, und wir nahmen dich auf?

Wann warst du ein Nackter, und wir bekleideten dich?

Wann warst du ein Kranker, und wir besuchten dich?

Wann warst du ein Gefangener, und wir kamen zu dir?“

 

Darauf werde ich ihnen antworten und sagen:

„Was ihr einem Leidenden getan habt,

das habt ihr auch mir getan.“

 

Dann werde ich zu denen zu meiner Linken sagen:

„Geht von mir, ihr Übeltäter!

 

Ein Hungriger war ich, und ihr gabt mir nicht zu essen.

Ein Durstiger war ich, und ihr gabt mir nicht zu trinken.

Ein Fremder war ich, und ihr nahmt mich nicht auf.

Ein Nackter war ich, und ihr bekleidetet mich nicht.

Ein Gefangener war ich, und ihr kamt nicht zu mir.“

 

Dann werden jene zu meiner Linken zu mir sagen:

„Herr! Wann warst du ein Hungriger oder ein Durstiger

oder ein Fremder oder ein Nackter oder ein Kranker

oder ein Gefangener, und wir dienten dir nicht?“

 

Darauf werde ich ihnen antworten und sagen:

„Was ihr einem Leidenden nicht getan habt,

das habt ihr auch mir nicht getan.“

 

* Schafe stehen für die Demut und Einfachheit– aber auch für Dummheit

** Ziegen stehen für die Lebendigkeit und Klugheit – aber auch für Eigensinn

 

 

 

 

Geliebte!

 

Höret diese Worte und lernt Barmherzigkeit!

Die Tat heiligt euch – nicht die Idee!

 

AMEN

 

18. September 2010

Samstag, September 18th, 2010

Aus:

JE: 41,44

 

Vom reichen Mann und vom armen Lazarus

 

Ein Mann, ein Reicher, war gekleidet in Gyssus.

Er war vergnügt und heiter Tag für Tag.

 

Ein anderer Mann, ein Armer – er hieß Lazarus –

lag an der Tür des Reichen, geschlagen mit Geschwüren.

Er begehrte, seinen Bauch zu füllen

mit den Abfällen des Reichen:

    und überdies kamen Hunde und leckten seine Geschwüre.

 

Und sieh! – Eines Tages geschah es, dass der Arme starb

und dass Gottesboten ihn trugen in Abrahams Schoß.

 

Und sieh! – Eines Tages geschah es, dass der Reiche starb

und dass er in der „Totenwelt“ Abraham sah

und Lazarus in seinem Schoß.

 

Da rief er: „Abraham! – Mein Vater! Erbarme dich meiner!

Sende Lazarus, dass er komme und meine Zunge befeuchte!“

 

Doch Abraham sagte zu ihm: „Mein Sohn! – Erinnere dich!

Du hast dein Gutes empfangen in deinem Leben

und Lazarus sein Schlechtes.

 

Nun darf er sich hier erholen, du aber leidest.

Überdies gibt es eine Kluft zwischen uns und euch.

 

Niemand kann hinüber kommen von hier zu euch;

und niemand kann herüber kommen von dort zu uns.“

 

 

Geliebte!

 

Wenn ihr in eurem Wohlstand nicht

für die Not der Armen empfinden könnt,

dann wird es diese Kluft einmal geben,

denn nur euer Empfinden für eine Sache –

dies schafft eine Brücke, die euch heilt!

Sorgt für euren Wohlstand, damit ihr geben könnt

und wenn ihr gebt, dann liebt und heilt ihr!

 

Wisset, das Geben aus einer Vernunft heraus –

das ist vernünftig.

Wisset, das Geben aus dem Verstand heraus –

das ist verständig.

Wisset, das Geben aus dem Herzen

mit allem Empfinden für das Los des Nächsten,

das bringt allen Heil!

 

Ich liebe euch so sehr.

 

AMEN

17. September 2010

Freitag, September 17th, 2010

Aus:

JE: 41,40

 

Vom Pharisäer und vom Steuerpächter

 

Zwei Männer gingen hinauf in den Tempelvorhof:

der eine ein Pharisäer, der andere ein Steuerpächter.

 

Er, der Pharisäer, stellte sich in die Mitte.

Er betete: „Ich danke dir, Gott,

dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen:

Räuber,Gottlose,Ehebrecher, Zolleinnehmer,

sondern dass ich zweimal in der Woche gefastet

und alles, was ich gekauft, verzehntet habe.“

 

Er aber, der Steuerpächter, stand weit weg.

Er wagte nicht, seine Augen zu erheben,

sondern schlug an seine Brust und sagte:

„Mein Gott! -Erbarme dich über mich Sünder!“

Ich! Ich sage euch:

Diesen ließ Gott getröstet hinab gehen,

jenen nicht!

 

 

Geliebte!

Abba!

Erhöht eure Herzen gen Himmel,

eine Ausrichtung, die euch nütze ist,

senkt eure Augen vor eurem eigenen Nutzen,

denn er kann euch brechen!

 

Ich liebe euch und gebe euch alles,

was ihr für ein erfülltes Leben braucht.

Nehmt es an, doch messt nicht.

Gebt es weiter, doch bewertet nicht.

 

Ich liebe euch so sehr

 

16. September 2010

Donnerstag, September 16th, 2010

Aus:

JE: 41,33

 

Vom gottlosen Richter

 

Jesus sagte zu seinen Schülern:

Es lebte ein Richter in einer Stadt.

Er hatte keine Ehrfurcht vor Gott,

und er hatte keine Achtung vor Menschen.

 

Und es lebte eine Witwe in jener Stadt.

Sie war immer wieder zu ihm gekommen

und hatte zu ihm gesagt:

„Verschaffe mir Recht gegen meine Prozessgegner!“

Aber er wollte nicht.

 

Schließlich dachte er bei sich selbst,

der gottlose Richter:

„Ich habe keine Ehrfurcht vor Gott, und ich habe

keineAchtung vor den Menschen.

 

Aber weil diese Witwe mir lästig wird,

werde ich ihr Recht verschaffen gegen

ihren Prozessgegner,

damit sie nicht immer wieder kommt

und mich belästigt.“

    Darauf sagte Jesus:

    Habt ihr gehört, was er sagte,

    der gottlose Richter?

    Und Gott? –

    Sollte er nicht erst recht seinen Erwählten

    Recht verschaffen,

    die bei Tag und bei Nacht nach ihm rufen?!

    Ich! – Ich sage euch:

    Er wird nicht säumig sein ihnen gegenüber.

    Sondern er wird ihnen schnell Recht verschaffen.

 

 

Geliebte!

 

Wenn ihr nichts habt, was euch zum Erfolg bringt

und die Hoffnung schwindet,

so sage Ich euch:

Seid beharrlich in eurem Tun, denn:

In der Beharrlichkeit ruht das Ergebnis!

 

AMEN

15. September 2010

Mittwoch, September 15th, 2010

Aus:

JE: 41,29

 

Vom Thronanwärter

 

Ein Mann von hoher Geburt

reiste in ein fernes Land,

um die Königswürde zu empfangen

und zurück zu kehren.

 

Die Bewohner seiner Stadt waren ihm feind,

schickten Gesandte hin und ließen sagen:

„Wir wollen nicht, dass dieser

König wird über uns!“

 

Aber er empfing die Königswürde und kehrte zurück,

ließ die Gesandten rufen und sagte:

„Nach euren Worten werde ich euch bestrafen.“

 

Darauf sagte er zu seinen Leibwächtern:

„Jene, die nicht wollten,

dass ich König werde über sie –

tötet sie vor mir!“

 

Geliebte!

 

So handelt ein König der Welt und

der Vater lässt ihn gewähren,

denn auch das Böse dient dem Guten!

Ein König der Himmel würde die Gnade leben!

Ich liebe euch so sehr.

AMEN

14. September 2010

Dienstag, September 14th, 2010

 

Aus:

JE: 41,20

Vom Türhüter

 

Es ist, wie wenn ein Mann sein Haus verlässt

und dem Türhüter gebietet, wachsam zu sein,

damit, wenn er vom Festmahl kommt und anklopft,

er ihm sofort öffnen kann:

Wohl ihm, jenem Türhüter,

den sein Herr, wenn er kommt, wachsam findet,

ob am Abend oder um Mitternacht

oder zum Hahnenschrei oder am Morgen!

 

Geliebte!

 

In Getsemane habt ihr geschlafen, JETZT solltet ihr wachen!

 

AMEN

 

 

Vom Schuldner

 

Es ist, wie wenn du mit deinem Gläubiger zum Richter gehst:

Gib ihm, was du ihm schuldig bist,

während du mit ihm unterwegs bist,

damit er dich nicht vor dem Richter schuldig macht

und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergibt

und der Gerichtsdiener dich ins Gefängnis wirft.

Ich! – Ich sage dir: Du wirst von dort nicht heraus kommen,

bis du den letzten Quadrans zurück gezahlt hast.

 

 

Geliebte!

Das Gesetz von Ursache und Wirkung

erlöst sich mit der Gnade des VATERS –

doch wenn Unholde glauben,

der Gnade des Vaters würdig zu sein –

so werden sie erkennen,

dass sie nur das Erleben ihrer Taten bewirken können

und Gnade nur erflehen können!

 

AMEN

 

 

Vom Rückfall

 

Wenn ein Dämon ausgetrieben wurde aus einem Menschen,

so durchstreift er zerstörte Orte,

um einen Ruheplatz zu finden.

Wenn er keinen findet, so denkt er bei sich selbst:

„Ich will zurück kehren in mein Haus,

aus dem ich ausgetrieben wurde.“

Und wenn er kommt und findet es leer und warm,

so holt er sieben Dämonen, schlimmer als er.

Dann ziehen sie ein in jenen Menschen und wohnen in ihm.

Und nachher wird es schlimmer mit ihm als vorher.

 

 

Geliebte!

 

Der Vater ist gnädig, befreit euch und heilt euch,

auf dass ihr als Kinder erkennt,

euer Leben ändert, euch nach IHM ausrichtet und euer Sein heiligt.

Ändert ihr nichts, so wird es euch übel ergehen,

auf das Wort hin, das euch gegeben ist:

„Und sündigt fortan nicht mehr,

damit euch nicht Schlimmeres widerfahre!“

 

AMEN

13. September 2010

Montag, September 13th, 2010

 

Aus:

JE: 41,11

 

Vom Festmahl (2)

 

Ein Mann, der ein Festmahl geben wollte,

hatte Gäste eingeladen.

Er schickte seinen Boten zu den Eingeladenen

und ließ ihnen sagen:

 

„Seht! – Alles ist bereit! Kommt zum Festmahl!“

Sie aber ließen auf einmal sagen, dass sie nicht wollten.

 

Der erste ließ ihm sagen: „Ich will einen Acker kaufen

und muss hingehen, um ihn anzusehen.

Ich bitte dich: Halte mich für entschuldigt!“

 

Der zweite ließ ihm sagen:

„Ich will einen Zugochsen kaufen

und muss hingehen, um ihn zu erproben.

Ich bitte dich: Halte mich für entschuldigt!“

 

Der dritte ließ ihm sagen: „Ich will eine Frau heiraten

und muss hin gehen, um sie heimzuholen.

Ich bitte dich: Halte mich für entschuldigt!“

 

Der Bote kam zu seinem Herrn und wiederholte alles.

 

Da befahl der Mann seinem Boten:

„Geh hinaus auf die Straßen

und die Gassen der Stadt, und bringe hierher

die Armen und die Krüppel!“

 

Der Bote meldete: „Herr! -Sieh! –

Es ist geschehen, was du befahlst.

Aber es ist noch Platz an der Tafel.“

 

Da befahl der Mann seinem Boten:

„Geh hinaus auf die Landstraßen

und zwischen die Steinwälle*, und führe alle herein,

damit mein Haus voll werde!“

 

 

Geliebte!

Kinder im Aufstieg!

 

Nehmt dieses Gleichnis ernst, denn es gilt heute mehr denn je!

Wie oft findet ihr Ausreden und Entschuldigungen,

wenn euch euer Gewissen ruft.

Wie oft nennt ihr euer Gewissen eine Täuschung!

Wie oft vergesst ihr den Ruf in eurem Herzen?!?

Und wisset, wenn euch etwas mit Ärger erfüllt,

dann ist dort sicherlich ein Ruf verborgen.

 

Geht und wisset, das Heil erwartet jene,

die den Vater bedingungslos lieben!

Schafft euch den Himmel auf Erden.

 

AMEN

 

 

* Bei den Steinwällen ruhten Feldarbeiter oder Wanderer

12. September 2010

Sonntag, September 12th, 2010

 

Aus:

JE: 41,5

 

Vom Festmahl (1)

 

Ein Mann wollte ein Festmahl geben.

Er schickte seinen Boten und ließ sagen

zu denen, die eingeladen waren:

 

„Seht! – Mein Festmahl ist zubereitet.

Kommt! – Denn alles ist bereit.“

Aber sie wollten nicht kommen.

 

Der erste ging auf seinen Acker.

Der zweite ging zu seinem Geschäft.

Der dritte beschimpfte den Boten.

 

Da sagte der Mann zu seinem Boten:

„Das Festmahl ist längst zubereitet.

Aber die Eingeladenen waren es nicht wert.

 

Geh hin an die Wegkreuzungen!

Und jeden, den du dort triffst –

lade ihn ein zum Festmahl!“

 

Da ging jener Bote hinaus

und brachte alle zusammen, die er traf.

Und – der Festmahlsaal wurde voll.

 

 

Geliebte! Kinder des Friedens!

 

Wisset, viele sind berufen, doch nur wenige auserwählt und

wisset: die Auswahl trifft nicht Gott VATER – die trefft ihr

selbst in eurem täglichen Tun!

Es gibt viele, Gelehrte und Eingeweihte – diejenigen,

die berufen sind für das Fest – doch der Saal

muss gefüllt werden mit Bettlern und Krüppeln, also

mit jenen von der Straße, mit Dirnen und Zöllnern.

Warum? Weil jene, die berufen sind um Auserwählte zu sein,

ihre Zeiten mit „wichtigeren“ Dingen zubringen.

Sie haben keine Zeit für ihren Auftrag!

Deshalb trachtet ihr danach – einerlei ob ihr Gelehrte, Wissende,

Berufene oder Krüppel von der Straße seid – trachtet danach –

wenn ihr die Einladung des Vaters hört,

dass ihr dieser unverzüglich folgt,

denn das Fest hat längst begonnen und die

Türen des Festsaales sind schon dabei, geschlossen zu werden.

Reinigt eure Ohren, damit ihr hört.

Reinigt eure Augen, damit ihr seht.

Und vor allem: reinigt eure Herzen,

damit ihr spürt und nicht betrogen werdet

vom Wissen der Welt!

 

AMEN

11. September 2010

Samstag, September 11th, 2010

 

Aus:

JE: 41,1

 

Gleichnisse Jesu (4)

 

Vom Gast ohne Festgewand

 

Ein König gab ein Hochzeitsfest für seinen Sohn.

Er schickte seine Boten, um die Eingeladenen zu rufen.

Da füllte sich der Hochzeitssaal mit Gästen.

 

Als er herein kam, um nach den Gästen zu sehen,

sah der König dort einen Mann,

der das empfangene Festgewand nicht an hatte.

 

Da wurde der König zornig und fragte ihn:

„Freund! – Wie konntest du hier herein kommen,

ohne das empfangene Festgewand anzuhaben?

 

Darauf sagte der König zu seinen Leibwächtern:

„Packt ihn an Händen und Füßen,

und werft ihn hinaus in die Finsternis!“

 

 

 

 

Geliebte!

 

Glaubt nicht, wenn ihr in einem Bereich des

Segens seid, viele Gaben des Lebens

euch wie ein Fest geboten werden,

dass ihr auch deshalb in die Himmel eintreten dürft.

 

Das Eintreten in die Himmel hat damit zu tun,

was sich in und um euch gebildet hat.

 

Jene Dinge, die ihr nicht mit Gold bemessen könnt!

 

Ich liebe euch so sehr.

 

AMEN