Archive for September, 2010

30. September 2010

Donnerstag, September 30th, 2010

Aus:

JE: 42,26

Vom vertanen Leben

Eine Frau trug einen Krug,

der mit Mehl gefüllt war.

 

Während sie einen weiten Weg ging,

brach ein Henkel des Kruges ab.

 

Das Mehl rieselte heraus

hinter ihr auf den Weg

 

Als sie nach Hause kam,

fand sie den Krug leer.

 

 

Geliebte!

 

Dieses Gleichnis könnt ihr auch

auf euren Körper ansetzen.

 

Ihr merkt auch nicht, wenn ihr krank werdet,

weil ihr zu sehr dorthin seht und dahin

und damit und mit diesem beschäftigt seid.

 

Würdet ihr bei der Sache sein,

dann würdet ihr erkennen und danach handeln,

wenn der Krug ein Loch hat.

 

Wenn euch das Mehl ausläuft,

dann werdet ihr zu Hause nicht mehr satt werden.

 

Deshalb achtet darauf,

dass ihr bei der Sache seid –

ACHTSAMKEIT in allen Belangen!

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

29. September 2010

Dienstag, September 28th, 2010

Aus:

JE: 42,24

 

Vom Leben ohne Erkenntnis

Ein Esel, der einen Mühlstein drehte,

legte hundert Meilen zurück.

 

Als er losgemacht wurde, fand er,

dass er an derselben Stelle war.

 

 

 

Geliebte!

 

Liegt es an euch,

welche Arbeit ihr tut, welche Entscheidungen ihr trefft

und wie ihr voran kommt auf eurem Weg der Erkenntnis?

 

Nun, der Esel konnte es für sich nicht entscheiden,

dazu war er ein Esel.

 

Ihr, ihr könnt es entscheiden –

wenn nicht,

so macht ihr euch selbst zum Esel der Welt!

 

Wenn ihr Dinge nicht tut oder tut, nur eures Rufes wegen,

oder weil ihr es immer so gemacht habt,

oder weil es die anderen tun oder nicht tun,

dann seid ihr schon ein Esel,

größer als der,

der den Mühlstein dreht!

 

AMEN

28. September 2010

Dienstag, September 28th, 2010

 

Aus:

JE: 42,21

 

Vom Sohn als Erben

 

Was einem Vater gehört,

das gehört auch seinem Sohn.

 

Doch solange sein Sohn klein ist,

vertraut er ihm seinen Besitz nicht an.

 

Wenn er aber ein Mann geworden ist,

so gibt er ihm alles, was er besitzt.

 

 

 

Geliebte!

 

Trachtet danach, erwachsen im Geiste zu sein,

zu leben und zu tun,

denn dann werdet ihr die Schöpferkraft des VATERS in euch

leben können, so wie Ich es euch gezeigt habe.

 

Ihr werdet Größeres als Ich vollbringen,

das ist euch verheißen!

AMEN

27. September 2010

Montag, September 27th, 2010

Aus:

JE; 42,19

 

Vom Sohn als Lehrling

 

Ein Sohn kann nichts tun

aus eigenem Willen –

nichts außer dem,

was sein Vater tut.

 

Ein Vater liebt seinen Sohn

und weiht ihn ein

in alles, was er selber tut,

damit er es ebenso tue.

 

 

 

Geliebte!

 

Den, den ihr als Vater seht,

dessen Kind seid ihr

und dessen Werk lebt ihr!

 

AMEN

26. September 2010

Sonntag, September 26th, 2010

 

Aus:

JE: 42,17

 

Von der gebärenden Frau

 

Eine Frau – wenn sie gebiert,

so hat sie starke Wehen,

weil der Tag ihres Gebärens da ist.

 

Wenn sie aber ein Kind geboren hat,

so denkt sie nicht mehr an ihre Schmerzen

aus Freude (darüber), dass ein Mensch geboren wurde.

 

 

 

Geliebte!

Kinder der Erlösung!

 

Wenn einer krank ist, dann ist dies ein Jammer,

doch wenn er wieder gesund ist, dann ist er froh!

Wenn einer einen Schicksalsschlag erlebt,

dann ist das hart,

doch wenn er ihn verstehen lernt,

dann wird er dankbar sein.

 

Wenn ihr durch Auflösungsprozesse durch geht,

dann scheint das Kreuz ein schweres zu sein,

doch wenn ihr durch seid,

durch die Phasen der starken Entwicklung,

in denen ihr euch befreit von Altlasten,

dann erst erkennt ihr,

wie sanft das Joch war und wie klein das Kreuz.

 

 

Ich liebe euch so sehr

und in dieser Liebe führe Ich euch

in die Himmel in euch!

AMEN

 

 

25. September 2010

Samstag, September 25th, 2010

Aus:

JE: 42,13

 

Von den anderen Schafen

Ich habe andere Schafe,

die nicht aus diesem Gatter sind,

auch jene muss ich herbei führen.

 

Auch sie werden meiner Stimme gehorchen;

und dann wird die ganze Herde sein

eine einzige – unter einem einzigen Hirten.

 

Vom guten und vom schlechten Hirten

Der gute Hirte –

wenn er sieht,

dass ein Wolf kommt,

so bleibt er bei der Herde.

Der schlechte Hirte –

wenn er sieht,

dass ein Wolf kommt,

so verlässt er die Herde.

 

Getreue – Kinder des Friedens!

 

Wisset, es gibt Tage, da kennt ihr eure Herde so gut

und ihr seid zufrieden.

Alles ist still und alles ist so einfach und läuft reibungslos ab.

Für die Schafe und für den Hirten.

Das sind die schönen Tage!

 

Dann gibt es Tage, da bewegt sich einiges,

es scheint auch Gefahr zu drohen,

Angst ist in der Herde, weil der Hirte sich ein paar Schritte entfernt hat,

um sich nach Futter umzusehen – es scheint eine schwierige Zeit zu sein –

doch wisset, es ist eine gute und ertragreiche Zeit,

für die Schafe und für den Hirten.

 

Denn in diesen Zeiten, da sehen sich die Schafe um nach dem Hirten,

denn sie brauchen ihn, seine Führung und seinen Schutz.

 

In solchen Zeiten werdet ihr erkennen, wer ICH BIN!

In diesen Zeiten werde Ich erkennen, wer ihr seid!?

 

AMEN

 

24. September 2010

Freitag, September 24th, 2010

 

Aus:

JE: 46,24

 

Über die Nachfolge

 

Jeder, der gewillt ist, mir zu folgen –

er muss sein Selbst erkennen und mein Joch tragen!

*

Jeder, der mir folgen wird – er wird nicht in Unwissenheit leben,

sondern er wird die Erleuchtung finden.

*

Jeder, der seinen Vater oder seine Mutter mehr liebt als mich –

er ist nicht geeignet für mich.

Jeder, der seine Frau oder seine Kinder mehr liebt als mich –

er ist nicht geeignet für mich.

*

Jeder, der mein Joch nicht tragen will –

er ist nicht geeignet für mich.

*

Jeder, der den Willen Abbas tut –

er ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.

*

Jeder, der mir dienen will – er folge mir!

Und da, wo ich sein werde, wird er sein.

*

Jeder, der mich lieben wird – er wird meine Worte befolgen.

Jeder, der mich nicht lieben wird –

er wird meine Worte nicht befolgen.

*

Jeder, der mich liebt – ihn wird Abba lieben.

Und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

*

Jeder, der ein Kind aufnimmt – er nimmt mich auf.

Jeder, der mich aufnimmt –

er nimmt meinen Sender auf.

*

Jeder, der mir nahe ist -er ist dem Leiden nahe.

Jeder, der mir fern ist – er ist der Gottnähe fern.

*

Jeder, der nicht gegen mich ist, er kann für mich sein.

 

 

 

ABBA!

Geliebte Brüder und Schwestern!

 

Ein Bild eines Lebens habe Ich euch gemalt!

Ihr könnt nicht das selbe Bild malen,

doch ihr könnt ein Bild malen!

Es wird so sein wie eure Talente,

eure Gedanken, eure Gefühle, euer Sein.

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

 

 

 

23. September 2010

Donnerstag, September 23rd, 2010

 

Aus:

JE: 42,7

 

Vom Hirten und von seinen Schafen

 

Er, der nicht durch das Gattertor hinein geht –

er ist ein Dieb und ein Räuber.

 

Er aber, der durch das Gattertor hinein geht –

er ist der Hirte der Schafe.

 

Er ruft seine Schafe mit Namen

und lässt sie hinaus aus dem Gatter.

 

Und wenn er sie alle hinaus gelassen hat,

so geht er vor den Schafen her.

 

Und die Schafe folgen ihm,

weil sie alle seine Stimme kennen.

 

Einem Fremden aber folgen sie nicht,

weil sie seine Stimme nicht kennen.

 

 

 

Geliebte!

ABBA!

 

Wisset!

So wie damals die Heerführer die Menschen

in den Krieg führten und sie Mich hören mussten,

um daraus zu entkommen,

so führt heute die Welt die Menschen in einen Krieg,

aus dem sie ohne Meine Stimme nicht mehr heraus kommen.

 

Meine Stimme kennen sie, denn es ist ihr Gewissen –

doch sie hören nicht mehr darauf,

weil die Welt zu laut ruft und sie, wenn sie auf Mich hören,

in einen schlechten Ruf geführt werden, so meinen sie.

 

Lieber rennen sie ins Verderben, als ihrem inneren Ruf

    – dem Gewissen – Meiner Stimme zu folgen.

Hört ihr auf Mich,

so ist zwar euer Ruf in der Welt verfärbt,

doch eure Seele ist hell und rein

und der Geist offenbart sich klar.

 

AMEN

22. September 2010

Mittwoch, September 22nd, 2010

 

Aus:

JE: 42,22

 

Von den Reben am Rebstock

Ich bin ein Rebstock,

ihr seid Reben.

 

Wie eine einzelne Rebe

keine Frucht trägt –

außer, sie bleibt mit dem Rebstock verbunden,

 

so könnt auch ihr

keine Frucht tragen –

außer, ihr bleibt mit mir verbunden.

 

 

 

Geliebte!

 

So wie ein liebender Weingutbesitzer seine Gärten nährt,

so nährt der Garten die Rebe

und so nährt die Rebe ihre Frucht!

 

Wenn Ich der Garten bin und ihr der Rebstock –

dann schaut auf, zu eurem Besitzer,

damit ihr erkennt, wer euch nährt –

und ihr erkennt, wer euch trägt –

und ihr erkennt, wer ihr seid und welche Aufgabe ihr habt!

 

Tut wohl, damit eure Früchte süß und reif werden.

 

AMEN

21. September 2010

Dienstag, September 21st, 2010

Aus:

JE: 42,1

Gleichnisse Jesu (5)

Von den Rebstöcken im Weingarten

Ich bin ein Weingarten,

Abba ist ein Winzer.

 

Jeden Rebstock in mir,

der keine Frucht trägt –

Abba wird ihn ausroden.

 

Jeden, der Frucht trägt –

Abba wird ihn beschneiden,

damit er mehr Frucht trägt.

 

 

Geliebte!

ABBA!

 

Wisset, wenn euch das Leben hart

und die Aufgaben streng erscheinen,

dann ist das nur die Schere des Winzers,

der die Triebe abschneidet,

die euch nur Kraft kosten,

aber keine Früchte bringen!

 

Vertraut auf die Führung durch den Winzer –

denn ihr, ihr würdet wild wachsen

und wilde Früchte tragen.

Früchte, die keiner essen kann!

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN