Archive for Mai, 2010

21. Mai 2010

Freitag, Mai 21st, 2010

 

Aus:

JE: 28,9

 

Jesus vor den Oberpriestern

 

Während Jesus abgeführt und zu Kajafas, dem Hochpriester,

gebracht worden war,

hatten sich alle Oberpriester in seinem Palast versammelt.

Kajafas stand auf, stellte sich in die Mitte und sagte zu Jesus:
Ich beschwöre dich, dass du uns sagst,

ob du bist – er, der Gesalbte!

 

Jesus antwortete:

Wenn ich zu euch spräche – würdet ihr mir etwa vertrauen?

Und wenn ich euch bäte – würdet ihr mich etwa freilassen?

Ich! – Ich sage euch:

Bald werde ICH sitzen zur Rechten der Kraft.

 

Darauf zerriss der Hochpriester sein Gewand. Dann sagte er:

Seht! – Ihr alle habt seine Lästerung gehört. Was meint ihr?

Sie antworteten:

Er muss mit dem Tod bestraft werden.

 

 

 

Geliebte!

 

Ihr wisst, wenn es nicht Meine Aufgabe gewesen wäre,

am Kreuze zu Tode zu kommen,

dann hätte keiner der Priester und Herrscher

Macht über Mich haben können.

 

Das haben jedoch Meine Jünger nicht verstanden.

Sie haben es nicht verstanden!

 

Versteht ihr es?

 

Habt ihr nicht das selbe Gefüge –

oder versteht ihr den Lauf der Dinge?

 

Ich liebe euch so sehr

 

Bleibt in MIR

 

AMEN

20. Mai 2010

Donnerstag, Mai 20th, 2010

Aus:

JE: 28,1

 

Karfreitagnacht bis -morgen

 

Jesus wird von Hannas verhört

 

Nachdem die Tempelpolizisten Jesus gefesselt hatten

(und ihm einen Gürtel um die Hüften gelegt hatten

 mit Riemen daran,an denen er festgehalten wurde,)

führten sie ihn ab zum Althochpriester Hannas,

dem Schwiegervater des Kajafas,

 der in jenem Jahr Hochpriester war.

Hannas befragte Jesus – darüber, wer seine Schüler seien,

und darüber, welches seine Lehre sei.

 

Jesus antwortete: Ich habe öffentlich geredet!

Insgeheim habe ich nicht geredet!

Warum fragt du mich? –

Frage jene, die gehört haben,was ich gesagt habe!

Sieh! – Jene wissen, was ich gesagt habe.

 

Daraufhin schlug ihm ein Tempelpolizist,

 der neben ihm stand,

mit der Faust ins Gesicht und fragte:

So antwortest du dem Hochpriester?!

 

Jesus erwiderte: Wenn ich unwahr gesprochen habe,

so beweise es mir!

Wenn ich aber wahr gesprochen habe,

 warum schlägst du mich?

 

Danach schickte Hannas ihn gefesselt zu Kajafas,

 dem Hochpriester.

 

 

 

Geliebte!

 

Jene, die meinen Recht zu haben, die üben Macht aus!

Jene, die wissen, dass sie Recht haben, die bleiben in der Liebe!

 

Welch ein Unterschied!!

 

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

19. Mai 2010

Mittwoch, Mai 19th, 2010

Aus:

JE: 27,80

 

Jesus wird festgenommen

 

Während Jesus noch redete, kamen von den Oberpriestern

eine Truppe von Tempelpolizistenmit Schwertern und Speeren

und Sklaven mit Fackeln und Laternen.

Judas ging vor ihnen her.

Er näherte sich Jesus, küsste ihn und sagte:Heil dir, Meister!

 

Jesus fragte ihn: Judas! – Mit einem Kuss übergibst du mich?

 

Zu der Truppe sagte er:

Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen

mit Schwertern und Speeren.

Täglich war ich im Tempelvorhof,

und ihr habt mich nicht festgenommen.

Aber dies ist euer Augenblick und die Macht der Verfinsterten.

 

Darauf packten sie ihn und nahmen ihn fest.

 

Einer der Schüler Jesu riss sein Messer heraus, schlug damit

nach einem Sklaven des Hochpriesters

und hieb es in dessen rechtes Ohr.

 

Da gebot Jesus ihm: Steck das Messer zurück an seinen Ort!

Dann berührte er das verletzte Ohr und heilte es.

Danach ließen ihn alle seine Schüler im Stich und flohen von dort.

Ein Jüngling war ihm gefolgt.

Er trug nur ein Leinentuch auf dem bloßen Leib.

Einige der Tempelpolizisten sahen ihn und gingen hin,

um ihn zu ergreifen.

Da ließ er das Leinentuch los und floh nackt.

 

 

Geliebte!

 

Jetzt seid ihr nackt und auf der Flucht!

Wovor? Vor euch selbst?

Egal, was ihr im Leben tut oder nicht tut –

es ist euer Leben und ihr werdet es erleben!

Deshalb schaut euch um –

was habt ihr euch bereitet?

Es ist euer Ergebnis eures Tuns und eures Nichttuns!

 

Es kommt, was kommen muss,

und es ist, was sein soll!

Wie ihr damit umgeht, das macht euer Leben,

eure Empfindung und euren Sinn aus!

 

AMEN

18. Mai 2010

Dienstag, Mai 18th, 2010

Aus:

JE: 27,63

 

Jesus in Getsemani

Nachdem Jesus und die Elf die Dankpsalmen gesungen hatten,

gingen sie über den Bach Kidron und den Berg hinauf

in einen Garten namens gat schemani.

Er gebot ihnen: Setzt euch hierher, während ich bete!

Simon, Jakobus und Johannes aber nahm er mit.

Er war traurig und in großer Sorge. Er sagte zu den Drei:

Gebeugt ist mein Selbst bis zum Tod.

Bleibt hier sitzen, und wacht mit mir!

Er entfernte sich von ihnen etwa einen Steinwurf,

 warf sich zu Boden und betete:

Abba! – Diesen Becher lass vorüber gehen

 – wenn es möglich ist!

Aber es geschehe dein Wille, nicht meiner!

 

Dann kehrte er zurück zu den Drei und fand sie schlafend.

Er fragte Simon: Simon! – Hast du geschlafen? –

Konntest du nicht wachen – nur eine Stunde?
Wach auf und bete, damit ich nicht in Versuchung komme!

Das Geistige ist gewillt, aber das Fleischliche ist schwach.

 

Er ging zum zweiten Mal weg. Wieder betete er:

Abba! – Diesen Becher lass vorüber gehen – wenn es möglich ist!

Aber es geschehe dein Wille, nicht meiner!

Dann kehrte er zurück zu den Drei

und fand sie wieder schlafend,

denn ihre Augen waren ihnen zugefallen,

und sie wussten nicht, was sie ihm sagen sollten.

 

Er ging zum dritten Mal weg. Wieder betete er:

Abba! – Diesen Becher lass vorüber gehen – wenn es möglich ist!

Aber es geschehe dein Wille, nicht meiner!

Während er eindringlich betete,

wurde sein Schweiß wie Wassertropfen, die auf die Erde fallen.

Darauf zeigte sich ihm ein Gottesbote und stärkte ihn.

Dann kehrte er wieder zurück zu den Drei

und fand sie wieder schlafend.

Er sagte: Ihr schlummert und ruht?-

Das Ende ist gekommen. Der rechte Augenblick ist da.

Ich bin gewillt, übergeben zu werden in die Gewalt der Toren.

Steht auf! – Ich muss gehen! Seht! –

Er, der mich übergeben muss – er ist da.

 

Geliebte!

 

Wenn ihr Lehrer seid, dann ergeht es euch ebenso mit euren Schülern.

Und wenn ihr Lehrer seid, dann ergeht es Mir ebenso mit euch!

Deshalb seid Christus – ihr Lehrer und Schüler, dann seid ihr in MIR!

 

AMEN

17. Mai 2010

Montag, Mai 17th, 2010

17mai.jpg

Aus:

JE: 27,56

Jesu Fürsorge für seine Schüler

 

Jesus sagte zu seinen Schülern:

Als ich euch aussandte

– ohne Geldbeutel,

und ohne Sandalen -,
fehlte euch irgend etwas?

Sie antworteten:

Auch nicht das geringste.

Jesus erwiderte:

Aber jetzt! –
Jeder, der einen Geldbeutel hat –
er nehme ihn!

Und jeder, der eine Brottasche hat –
er nehme sie!
Und jeder, der nichts Essbares hat –

er verkaufe sein Obergewand und kaufe Essbares!

Amen, amen! Ich sage euch:
Alles, was geschrieben steht über mich –
es muss sich erfüllen.
Alles, was mir bestimmt ist –

es hat ein Ende.

Sie (verstanden ihn falsch und) antworteten:
Meister! –
Sieh hier!
Zwei Messer.

 

Er erwiderte:

Genug!

 

 

 

Geliebte!

 

Die Lehre zu bringen und zu lesen ist eines,

die Lehre zu verstehen – ist etwas ganz anderes.

Die Lehre zu leben ist wesentlich!

 

AMEN

16. Mai 2010

Sonntag, Mai 16th, 2010

 

Aus:

JE: 27, 54

 

Jesu Fürbitte für Simon

Jesus sagte zu Simon;

Simon! Simon! –

Sieh! –

Der Satan hat sich ausgebeten,

euch zu sieben wie Feinmehl.

 

Ich aber! – Ich habe für dich erbeten,

dass dein Vertrauen zurückkehre.

Und du! – Wenn du bereut haben wirst,

hilf deinen Brüdern!

 

 

 

Geliebte!

 

So ist es bei Petrus gewesen –

ewige Treue hat er Mir zugesagt und nur

wenige Stunden später hat er sie verworfen,

hat er Mich verleugnet – wollte Mich nicht kennen,

verurteilte Mich, um sein Leben und sein Ansehen zu retten.

 

Wie oft erging es euch so mit euren Freunden?

Wie oft macht ihr es mit Mir?

 

Wisset, für euch habe Ich Mir Gnade erbeten,

weil ihr aufsteht und euren Brüdern helft.

Viele andere werden jedoch ausgesiebt werden

wie Feinmehl!

 

Geht mit den Menschen –

übt euch in Treue,

so dass es viele geben wird,

die Gnade erfahren im Herzen des VATERS.

 

AMEN

15. Mai 2010

Samstag, Mai 15th, 2010

 

Aus:

JE: 27,45

 

Jesus kündigt seine Verleugnung an

 

Als Judas hinaus gegangen war, sagte Jesus:
Meine Schüler! – Nur noch kurze Zeit bin ich bei euch.

Simon fragte: Herr! – Wohin gehst du?

 

Jesus antwortete:

Wohin ich gehe? – Jetzt kannst du mir nicht folgen.

Doch zu einer späteren Zeit wirst du mir folgen.

 

Simon erwiderte:

Warum kann ich dir nicht folgen?

Ich! – Ich werde mein Selbst hingeben.

Jetzt! – Für dich!

 

Jesus entgegnete:

Du? – Du willst dein Selbst hingeben?

Jetzt? – Für mich?

Amen, amen! – Ich sage dir:

Bevor der Hahn kräht – zweimal,

wirst du mich verleugnet haben – dreimal.

 

Dann sagte er zu allen:

Ihr alle werdet mich verlassen in dieser Nacht.

Aber nachdem Gott mich wiederbelebt hat,

werde ich euch aufsuchen.

 

Simon antwortete:

Und wenn alle dich verlassen – ich nicht!

Und wenn ich mit dir sterben müsste – ich nicht!

 

Ebenso sprachen alle seine Schüler.

 

 

 

 

Geliebte!

 

So ist es auch heute!

Jene, die am lautesten „hier“ rufen und Begeisterung zeigen,

sind jene die am schnellsten weglaufen,

wenn es um ihren wahren Einsatz geht.

 

Wenn es um Treue geht,

dann zählt nicht euer Reden und Kopfnicken –

wenn es um Treue geht,

zählt euer Tun!!

 

Ich liebe euch so sehr

AMEN

14. Mai 2010

Freitag, Mai 14th, 2010

 

Aus:

JE: 27,43

 

Judas erfüllt Jesu Auftrag

 

Als Judas, „der Mann aus der Stadt“,

das Stück Brot empfangen hatte,

ging er zu den Oberpriestern

und besprach mit ihnen,

wie er ihnen Jesus übergeben werde.

 

Sie freuten sich,

als sie das hörten.

 

 

 

 

Geliebte!

 

So ist es auch bei eurer Arbeit.

 

Immer wieder gehen Menschen mit euch und teilen euren Weg –

und einmal, da gehen sie nicht mehr weiter,

sie drehen um, sie wenden sich ab, sie gehen einen anderen Weg.

 

Es ist immer wie damals mit Judas und es ist wie Verrat –

doch wisset, auch Judas tat, was in ihm war

und was auch Ich ihm geheißen hatte.

Es war sein Auftrag.

Wendet sich einer von euch ab, so ist es weder gut noch böse –

es ist einfach!

Wenn ihr lernt, euren Weg als gegeben zu nehmen,

dann werdet ihr auch die Wege der anderen

als gegeben nehmen können.

 

Wenn einer einen Auftrag hat und sich abwendet

und es war nicht recht,

dann wird er es merken, weil es ihm wieder und wieder geschieht,

wie er getan hat.

 

Wenn einer treu ist, dann wird er viele Treue ernten!

 

So betrachtet!

 

Habt ihr Treue?

Seid ihr treu?

Lebt ihr in MIR?

Das alleine prüfet!

 

Ich liebe euch so sehr.

 

AMEN

13. Mai 2010

Donnerstag, Mai 13th, 2010

 

Aus:

JE:

27,34

 

Jesus kündigt seine Übergabe an

 

Nachdem Jesus geendet hatte, sagte er:

Ich, – Ich sage euch:

Einer von euch muss mich übergeben!

 

Seine Schüler sahen einander an.

Sie waren neugierig zu erfahren, von wem er spreche.

Einer von ihnen, Johannes, lag an der Brustseite Jesu zu Tisch.

Ihm winkte Simon zu, er solle Jesus fragen, von wem er spreche.

Jener lehnte sich an Jesu Brust.

Er fragte: Meister! – Wer ist es?

Jesus antwortete:

Jener, dem ich ein Stück Brot eintauchen und dem ich es geben werde.

Dann tauchte er ein Stück Brot ein und gab es Judas, dem Sohn Simons,

„dem Mann aus der Stadt“.

Als Judas das Stück Brot empfangen hatte, gebot Jesus:

Was du tun musst – tu es sofort!

Da stand Judas auf und ging hinaus.

Es war schon Nacht, als er hinaus ging.

 

 

Geliebte!

 

In dieser Handlung beweist ABBA euch, dass alles gegeben ist.

Es sind Seelen, die Aufträge haben,

Seelen, die sich finden,

Seelen, die sich gegenseitig erlösen und einen Dienst erweisen.

Da geht es nicht um gut und böse.

Da geht es um Erlösung!

 

Ob nun Judas gut oder böse war?

Nun, Judas war einer aus der Stadt – ein Weltmensch –

einer, der den Geist in sich nicht finden könnte.

Doch wie oft hat Johannes den Geist nicht gelebt, oder Petrus?

Wie oft musste Ich Meinen Jüngern einen Verweis geben?!

 

So auch euch!

 

Ihr handelt, ohne den Geist zu prüfen.

 

Zeichen habt ihr viele – doch ihr deutet sie nicht!!!

 

Ich liebe euch so sehr.

 

AMEN

12. Mai 2010

Mittwoch, Mai 12th, 2010

 

12mai.jpg

Aus:

JE: 27,25

 

Jesus bittet für seine Schüler

 

Als Jesus dies gesagt hatte, stand er auf und betete:

Abba! – Deine Gegenwart habe ich denen bekannt gemacht,

die du mir anvertraut hast.

Mir hast du sie anvertraut, und sie haben sie bewahrt.

Alles, was du mir übergeben hast,kommt von dir.

Die Lehren, die du mir übergeben hast, habe ich ihnen übergeben.

Sie haben sie übernommen und erkannt,

dass du mich aus dir heraus gesetzt hast.

Und sie haben vertraut und wahrhaft erkannt,

dass du mich gesandt hast.

 

Abba! Heiliger! – Behüte durch deine Gegenwart jene,

die du mir anvertraut hast.

Während ich bei ihnen war, habe ich sie behütet.

Nun komme ich zu dir und sage dies,

damit sie vollkommen erfüllt werden von meiner Freude.

Ich erbitte nicht vor dir, dass du sie entrückst,

sondern dass du sie behütest vor dem Satan.

Abba! Gerechter! – Wie du mich gesandt hast, so sende ich sie.

Und ich heilige mich selbst für sie, damit s i e geheiligt werden.

Aber ich erbitte nicht von dir allein für sie,

sondern auch für jene, die durch sie vertrauen.

Deine Gegenwart habe ich ihnen bekannt gemacht,

und ich werde sie bekannt machen, damit die Liebe,

mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei.

 

 

 

Geliebte!

 

Kinder des Friedens. Seid bestrebt, Gott in euch zu finden.

In der Stille werdet ihr ihn finden.

Das aktive Gebet ist ein Weg, der unweigerlich zur Stille führt,

doch ihr sollt wissen, dass das aktive Gebet noch nicht die Stille ist.

Das aktive Gebet ist ein Hingehen zum Vater –

Die Stille ist ein SEIN IM VATER!

 

Ich liebe euch so sehr.

Gebt euren Lieben Gebetsdeckung,

denn die Hilfe aller Wesen im Guten benötigt

Impulse aus dieser Welt, wenn sie in dieser Welt wirken sollen!

Viele beten – viele gute Wesen wirken!

 

AMEN