24. Mai 2010

Aus:

JE: 28, 35

 

Jesus vor Pilatus

Gleich im Morgengrauen, wie sie es beschlossen hatten,

ließen die Oberpriester Jesus ins Prätorium abführen

und Pilatus übergeben, dem römischen Statthalter.

Schon vorher, während der Nacht,

hatte Kajafas ihn

Pilatus gegenüber angeklagt und gesagt:

Jener wurde schuldig befunden, unser Volk zu verführen,

verboten zu haben, dem Kaiser die Kopfsteuer zu zahlen,

und gesagt zu haben, er sei der König, der Gesalbte.

 

Als Jesus vor ihm stand,

fragte Pilatus ihn:
Du bist der „König der Juden?“

Aber Jesus antwortete ihm

kein einziges Wort.

 

Da Jesus schwieg,

ließ Pilatus ihn vor den Richtersitz führen

-an einen Ort,

der mit Steinplatten gepflastert war,

auf aramäisch gabbeta genannt -,

setzte sich darauf nieder und befahl,

dass er gegeißelt und gekreuzigt werde.

 

 

Geliebte!

 

Wenn es im Plan Gottes ist,

dann „darf“ so etwas geschehen,

dann dürfen jene, die Recht haben wollen,

Recht haben,

dann dürfen jene,

die Gewalt ausüben wollen,

Gewalt ausüben,

dann dürfen jene, die andere beherrschen wollen,

dies auch tun!

 

Ist es nun Gottes Wille?

Nein, es ist nur im Sein enthalten, des Erkennens wegen.

Der Mächtige kann erkennen

und der Beherrschte ebenfalls.

Weil es Gottes Plan ist.

 

AMEN

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