Archive for Mai, 2010

31. Mai 2010

Montag, Mai 31st, 2010

 

Aus:
JE: 29,24

 

Jesu Nächste bei seinem Kreuz

 

Einige Frauen hatten von weitem zugeschaut:

Maria, die Mutter Jakobus´ des Kleinen und des Joses,

und Salome, die Mutter der Söhne des Zebedäus.

Sie waren mit Jesus aus Galiläa gekommen

und hatten ihm gedient.

Aber auch etliche andere,

die mit ihm nach Jerusalem hinauf gepilgert waren.

Nahe bei seinem Kreuz standen

seine Mutter und die Schwester seiner Mutter;

Maria, die Frau des Kleopas,

Maria aus Magdala

und – Johannes.

 

Als Jesus seine Mutter dastehen sah

und Johannes bei ihr,

sagte er zu ihr:

Meine Mutter!

Sieh! – Dein Sohn!

 

Und zu Johannes sagte er:

Mein Sohn! –

Sieh! – Deine Mutter!

 

Von dem Augenblick an

nahm Johannes sie zu sich.

 

 

 

Geliebte!

 

Gerade dieser letzte Akt mit Meinen Geliebten und Treuen

zeigt euch, dass nicht der Leib eure Nächsten birgt,

sondern das Tun!

 

Die Treuen werden nicht immer

aus den engsten Familienbanden sein.

Deshalb bindet diese nicht,

damit ihr Raum habt für die Treuen –

für die Arbeiter im Weinberge.

 

Wenn diese Treuen auch eure Nächsten

dem Leibe nach sind,

dann ist es gut – doch es ist nicht immer so!

 

AMEN

30. Mai 2010

Sonntag, Mai 30th, 2010

 

Aus:

JE: 29, 20

 

Jesu Kleidung wird verteilt

 

Nachdem die Soldaten des Statthalters

Jesus gekreuzigt hatten,

nahmen sie seine Kleidung

und teilten sie in vier Teile:

einen Teil für jeden von ihnen.

Sein Hemdgewand war ohne Naht

von oben an

in einem Stück durchgewebt.

Da sagten sie zueinander:

Wir wollen es nicht zerreißen. –

Sondern wir wollen darum losen,

wem es gehören soll.

 

Danach saßen sie dort

und bewachten ihn.

 

 

 

Geliebte!

 

Alleine die Symbolik mit Meinem Kleide

sagt alles aus was ist und war.

 

Auch wenn sie Meinen Leib töten konnten,

so war es Mein heiliger Geist,

der ihn wieder auferstehen ließ.

 

Einen Menschen, der von Gottes Geist erfüllt ist,

den kann man nicht töten!

 

Nun, ihr werdet sagen,

viele wurden doch schon getötet,

die den heiligen Geist in sich trugen!

 

Ich aber sage euch:

 

Niemand kann sie töten –

nur scheinbar dem Leibe nach!

Doch auch dieser Leib kann auferstehen!

 

Ich liebe euch so sehr.

 

AMEN

29. Mai 2010

Samstag, Mai 29th, 2010

Aus:

JE: 29,9

 

Jesus am Kreuz

 

Es war etwa neun Uhr, als sie Jesus kreuzigten.

Einige, die vorüber gingen,

schüttelten ihre Köpfe und höhnten:

Erhalte dich selbst am Leben! Steige herab vom Kreuz!

Auch Älteste verspotteten ihn. Sie sagten:

Andere konnte er am Leben erhalten.

Sich selbst kann er nicht am Leben erhalten.

Der Gesalbte? – Der König Israels?

Er steige herab vom Kreuz – jetzt,

damit wir es sehen und ihm vertrauen!

Jesus sagte:
 

Abba! Vergib ihnen! – Denn sie wissen nicht, was sie tun.

Auch einer der beiden Zeloten,

die mit ihm gekreuzigt waren, verhöhnte ihn:

Bist du nicht der Gesalbte?!

Erhalte dich selbst am Leben und uns!

 

Sein Genosse wies ihn zurecht:

Nicht einmal vor Gott hast du Ehrfurcht?

Sieh! – Sind wir nicht unter demselben Urteil?!

Und sieh! – Haben wir nicht verdient,

was uns zugestoßen ist?!

Denn uns ist vergolten worden, was wir getan haben.

Dieser aber! – Etwas Böses hat er nicht getan.

Zu Jesus sagte er:

Herr! – Wenn du zu deiner Königswürde kommst –

erinnere dich an mich!

 

Jesus antwortete:
 

Amen, amen! – Ich sage dir:

Eines Tages wirst du sein mit mir im Paradies.

Geliebte!

 

Es war ein Los, das Ich angenommen habe

aus Liebe zum VATER.

Mit diesem Los hat der VATER gezeigt,

wie sehr ER EUCH liebt!

 

So sehr wie ER euch liebt, so sehr liebe auch Ich euch!

Deshalb bin Ich eins mit dem VATER!

 

AMEN

28. Mai 2010

Freitag, Mai 28th, 2010

 

Aus:

JE: 29,1

 

Karfreitag

 

Jesus wird gekreuzigt

 

Die Soldaten des Statthalters führten Jesus

zu einem Hügel namens „Schädel“,

auf aramäisch golgota genannt.

Sie wollten ihm sauren Wein geben,

gemischt mit Myrrhe,

aber er nahm ihn nicht.

Dann kreuzigten sie ihn dort

und mit ihm die beiden Zeloten,

den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.

 

 

Die „Schuld“ Jesu

 

Pilatus hatte ein Brett beschreiben lassen.

Das hatten die Soldaten oberhalb des Kopfes Jesu

im Kreuzesstamm befestigt.

Auf dem Brett stand geschrieben in aramäisch,

griechisch und lateinisch:

„Der König der Juden“.

Diese Aufschrift lasen viele,

denn der Ort, an dem man Jesus gekreuzigt hatte,

war nahe bei der Stadt.

Deswegen hatten die Oberpriester zu Pilatus geschickt

und ihm sagen lassen:

Du hättest nicht schreiben dürfen:

„Er i s t der König der Juden“,

sondern nur, dass er gesagt habe:

„Ich b i n der König der Juden!“

Pilatus aber hatte geantwortet:

Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben!

 

 

Geliebte!

ABBA!

 

ICH BIN!

 

Durch diese Hingabe konnte Ich mich erheben

über die materielle Welt!

Das macht Mich dazu, euch den Weg ebnen zu können.

 

Ihr findet eure Erlösung durch die materielle Welt!

Bindet euch jedoch nicht an sie, erhebt euch mit dieser Welt,

erlebt sie und steigt auf!

Die Auferstehung ist der Geist in euch!

 

AMEN

27. Mai 2010

Donnerstag, Mai 27th, 2010

Aus:

JE: 28,48

 

Jesu Weissagung über Jerusalem

Viele Menschen folgten Jesus,

darunter auch Frauen, die über ihn klagten und weinten.

Jesus sagte:

Weint nicht über mich, ihr Töchter!

Weint über euch selbst und über eure Kinder!

Seht! – Eine Zeit wird kommen – in der werdet ihr sagen:
 

„Wohl ihnen, den unfruchtbaren Leibern,

die nicht geboren haben!

Wohl ihnen, den unfruchtbaren Brüsten,

die nicht gestillt haben!“

Wenn Gott dies geschehen lässt

am grünendem Baum,

was wird er dann geschehen lassen

am verdorrten Baum?

Mit Jesus wurden auch andere abgeführt:

zwei Zeloten,

damit sie gekreuzigt würden.

 

 

Geliebte!

 

Die Menschen sind willig,

doch ihr Geist kommt nicht wirklich durch –

denn die Leiber sind schwer und träge.

Dabei geht es nicht darum, Bewegungsübungen zu machen

oder zu fasten –

sondern es geht um geistige Dinge:

Flexibilität im Sein


und Umänderung der Gewohnheiten –

bei vielerlei Dingen.

 

So ist der eine ein Geiziger –

er muss ausgeben lernen und freizügig geben.

So ist einer ein Schwender –

so muss er enthaltsam leben lernen.

So ist einer, der grobe Worte benutzt –

und um es zu ändern, darf er Stille üben!

 

Viele werden es dabei schwer haben –

und eure Kinder werden froh sein,

wenn sie euch nicht folgen müssen –

erst wenn sie erkennen, in sich, dann werden sie euch folgen.

 

AMEN

 

26. Mai 2010

Mittwoch, Mai 26th, 2010

  

Aus:

JE: 28,45

 

Jesus wird zur Kreuzigung abgeführt

Nachdem die Soldaten Jesus

als den „König der Juden“ verspottet hatten,

nahmen sie ihm

den roten Umhang wieder ab

und ließen ihn

seine eigene Kleidung wieder anziehen.

 

Dann legten sie ihm die Kreuzeshölzer auf

und führten ihn zur Stadt hinaus,

um ihn zu kreuzigen.

Unterwegs, nachdem Jesus zum dritten Mal

mit den Kreuzeshölzern gestürzt war,

ergriffen sie einen Mann

-Simon von Kyrene,

der gerade vom Feld kam,

den Vater von Alexander und Rufus –

und zwangen ihn,

die Kreuzeshölzer tragen zu helfen.

 

Geliebte!

 

Helft Mir,
die Kreuzeshölzer zu tragen –

mehr ist es nicht!!

Ich liebe euch so sehr

 

Amen

25. Mai 2010

Dienstag, Mai 25th, 2010

Aus:

JE: 28, 40

Jesus wird gegeißelt und verspottet

 

Darauf führten Soldaten des Statthalters

Jesus in den Innenhof des Prätoriums,

wo er von Geißlern ausgepeitscht wurde.

Danach holten einige der Soldaten

die ganze Kohorte zusammen,

um ihren Spott mit ihm zu treiben.

Dazu hängten sie Jesus einen roten Umhang um,

flochten einen Dornenturban,

drückten ihm den auf den Kopf

und gaben ihm einen Pfeil in die Rechte.

 

Dann verspotteten sie ihn,

indem sie ihre Knie vor ihm beugten

und ihm huldigten:

Heil dir! –
„König der Juden“!

 

Darauf spuckten sie ihm ins Gesicht,

nahmen ihm den Pfeil aus der Hand

und schlugen ihm damit auf dem Kopf.

 

 

 

Geliebte!

 

Es war ein Schauspiel für den Teufel.

Auch ihr seid manches Mal ein Schauspiel für den Teufel.

Dabei gilt es zu bekennen!

Seid ihr Kinder Gottes

oder seid ihr Kinder der dunklen Mächte!

So leicht verschwimmt die Grenze!

 

Seid Kinder Gottes!

 

Bleibt im Bekenntnis!

 

AMEN

24. Mai 2010

Montag, Mai 24th, 2010

Aus:

JE: 28, 35

 

Jesus vor Pilatus

Gleich im Morgengrauen, wie sie es beschlossen hatten,

ließen die Oberpriester Jesus ins Prätorium abführen

und Pilatus übergeben, dem römischen Statthalter.

Schon vorher, während der Nacht,

hatte Kajafas ihn

Pilatus gegenüber angeklagt und gesagt:

Jener wurde schuldig befunden, unser Volk zu verführen,

verboten zu haben, dem Kaiser die Kopfsteuer zu zahlen,

und gesagt zu haben, er sei der König, der Gesalbte.

 

Als Jesus vor ihm stand,

fragte Pilatus ihn:
Du bist der „König der Juden?“

Aber Jesus antwortete ihm

kein einziges Wort.

 

Da Jesus schwieg,

ließ Pilatus ihn vor den Richtersitz führen

-an einen Ort,

der mit Steinplatten gepflastert war,

auf aramäisch gabbeta genannt -,

setzte sich darauf nieder und befahl,

dass er gegeißelt und gekreuzigt werde.

 

 

Geliebte!

 

Wenn es im Plan Gottes ist,

dann „darf“ so etwas geschehen,

dann dürfen jene, die Recht haben wollen,

Recht haben,

dann dürfen jene,

die Gewalt ausüben wollen,

Gewalt ausüben,

dann dürfen jene, die andere beherrschen wollen,

dies auch tun!

 

Ist es nun Gottes Wille?

Nein, es ist nur im Sein enthalten, des Erkennens wegen.

Der Mächtige kann erkennen

und der Beherrschte ebenfalls.

Weil es Gottes Plan ist.

 

AMEN

23. Mai 2010

Sonntag, Mai 23rd, 2010

 

Aus:

JE: 28,18

 

Simon verleugnet Jesus

 

Simon und Johannes waren Jesus und den Tempelpolizisten

von weitem gefolgt –bis zum Palast des Kajafas.

Johannes war ihm bekannt.

Darum durfte er mit Jesus zugleich in den Palasthof gehen.
Simon aber stand draußen vor dem Tor.
Doch kurz darauf – er hatte mit dem Torhüter gesprochen –

kam Johannes wieder heraus und ließ Simon herein.

Als die Tochter des Torhüters Simon sah, fragte sie ihn.

Bist nicht auch du einer seiner Schüler?!

Simon leugnete: Ich kenne den Mann nicht,

von dem du sprichst.

Darauf ging er weg, hinaus in den Vorhof.

Im selben Augenblick krähte der Hahn zum ersten Mal.

Einige Diener des Hochpriesters und einige Tempelpolizisten

hatten im Hof ein Feuer gemacht.

Sie standen dort, um sich daran zu wärmen, denn es war kalt.

Als Simon sich zu ihnen stellte, fragte einer von ihnen:

Habe ich dich nicht bei ihm im Garten gesehen?!

Wieder leugnete Simon: Ich kenne ihn nicht!

Einige Zeit später sagten die Dastehenden zu Simon:

Wahrhaftig! – Auch du bist einer von ihnen.

Denn sogar dein Dialekt ist derselbe.

Darauf fing er an, zu fluchen und zu schwören:

Ich kenne den Mann nicht, von dem ihr sprecht!

Im selben Augenblick krähte der Hahn zum zweiten Mal.

Da erinnerte sich Simon an den Ausspruch Jesu:

„Der Hahn wird nicht krähen – zwei Mal,

bevor du mich verleugnet hast – dreimal.“

Danach ging er schnell hinaus und weinte bitterlich.

 

 

Geliebte!

 

So zu sein ist, weil ihr gewöhnliche Menschen seid.

Wenn ihr euch in Mir erhebt,

dann werdet ihr Mut haben.

Dann seid ihr keine gewöhnlichen Menschen mehr.

 

Verachtet jedoch nicht die gewöhnlichen Menschen,

denn es ist nur ein Moment, indem sich der Mensch erhebt.

Ist er jedoch durch euer Urteil erniedrigt,

wie kann er sich erheben!??

Ich liebe euch so sehr.

Übt euch in der Treue!

 

AMEN

22. Mai 2010

Samstag, Mai 22nd, 2010

 

Jesus wird verspottet

 

Die Männer, die Jesus bewachten,

spuckten ihn an,

verspotteten und schlugen ihn.

 

Sie verhüllten sein Gesicht und sagten:

Wahrsage uns, Gesalbter!

Wer hat dich geschlagen?

 

Und noch vieles andere mehr

höhnten sie

und redeten sie gegen ihn.

 

 

 

 

 

Geliebte!

 

So sei es!

 

 

AMEN