Archive for April, 2010

20. April 2010

Dienstag, April 20th, 2010

april-2010.jpg 

Aus:

JE: 22,20

 

Jesus zieht sich nach Efraim zurück

 

Von da an ging Jesus nicht mehr

öffentlich unter den Judäern umher,

sondern zog sich von Betanien

in die Gegend nahe der Wüste zurück –

an einen Ort namens Efraim.

 

Dort führte er Lerngespräche

mit seinen Schülern.

 

 

 

 

 

 

 

Geliebte!

 

Wisset,

jeder, dem ihr begegnet,

der ist euer Lehrer –

 

und jeder, dem ihr begegnet,

der ist euer Schüler!

 

AMEN

19. April 2010

Montag, April 19th, 2010

 

Aus:
JE: 22,15

 

Die Oberpriester beschließen Jesu Tod.

 

Daraufhin versammelten sich die Oberpriester

im Palast des Hochpriesters,

um über Jesu zu beraten

und einen Beschluss gegen ihn zu fassen.

 

Sie sagten:

Was sollen wir tun? –

Dieser Mann tut

viele Wunderzeichen.

 

Wenn wir ihm erlauben,

so zu handeln,

dann kommen die Römer und nehmen uns weg

unser Land und unser Volk.

 

Einer von ihnen antwortete

    – der Hochpriester jenes Jahres,

    er hieß Kajafas –

    Versteht ihr nicht, und bedenkt ihr nicht,

    dass es besser ist, wenn e i n Mensch stirbt,

    als wenn das ganze Volk zugrunde geht?!

 

An jenem Tag

fassten die Oberpriester den Beschluss,

Jesus töten zu lassen.

 

 

 

 

Geliebte!

 

 

Politik ist eine Sache,

die Werte in Gefahr bringen kann!

 

Deshalb orientiert euch besser nach Werten und guten Tagen,

als nach Reden und leeren Hülsen!

 

AMEN

18. April 2010

Sonntag, April 18th, 2010

 

Aus:

JE: 22,1

 

Jesus von Jericho nach Efraim

Jesus ruft Lazarus aus dem Grab

 

Betanien lag nahe bei Jerusalem,

ungefähr drei Kilometer entfernt.

Als Jesus dorthin kam, erfuhr er,

dass man Lazarus vier Tage vorher bestattet hatte.

Er frage Marta und Maria: Wohin habt ihr ihn gelegt?

Sie antworteten: Komm! – Sieh!

Jesus kamen die Tränen.

Er ging zur Grabstätte – sie war ausgehöhlt wie eine Höhle,

und die Türöffnung war mit einer Steinplatte bedeckt.

Er gebot den Dastehenden:

Nehmt sie weg, diese Steinplatte!

 

Da sagte Marta:

Herr! – Wozu sollen sie die Steinplatte wegnehmen?

Er verwest doch schon, denn er ist vier Tage verstorben.

Jesus antwortete: Habe ich dir nicht sagen lassen:

„Dies ist keine Krankheit zum Sterben!“?

Darauf traten einige herzu und hoben die Steinplatte ab.

Dann rief er laut: Lazarus! Komm zu dir! – Komm heraus!

 

Doch Lazarus konnte nicht heraus kommen,

denn seine Hände und Füße waren gebunden mit Binden,

und sein Kinn war hochgebunden mit einem Schweißtuch.

Da gebot Jesus den beiden Schwestern:

Nehmt ihm die Binden ab, damit er gehen kann!

 

Die Wirkung auf die Augenzeugen

 

Einige von den Judäern, die gesehen hatten,

was Jesus getan hatte, vertrauten ihm.

 

Doch es gab andere unter ihnen, die ihm nicht vertrauten.

Die gingen zu den Oberpriestern

und berichteten ihnen, was Jesus getan hatte.

 

 

 

Geliebte!

 

So ergeht es euch täglich!

Nur sind eure Wunder anders!

 

Euer Leben ist ein Wunder – wenn ihr es als solches betrachtet.

Jeden Tag steht ihr neu auf vom Schlaf des Todes!

Ist das nicht ein Wunder?

Schätzt ihr es als solches?

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

17. April 2010

Samstag, April 17th, 2010

marillenblute.jpg 

Aus:

JE: 21,13

 

Jesus heilt einen Blinden

 

Sie waren nach Jericho gekommen –

er und seine Schüler und viele Menschen.

Als sie die Stadt wieder verließen,

saß ein Blinder am Weg und bettelte:

Timäus, der Sohn des Timäus.

Während der Blinde das Geräusch

vieler vorübergehender Menschen hörte,

fragte er sie: Was ist das?

Sie antworteten: Jesus der Nazoräer geht vorüber.

Da rief er: Jesus! – Sohn Davids! Erbarme dich meiner!

Einige, die vor Jesus hergingen,

sagten, er solle still sein.

Er aber fuhr fort zu rufen:

Sohn Davids! Erbarme dich meiner!

Jesus blieb stehen. Er gebot seinen Schülern:

Bringt ihn zu mir!

Sie sagten zu dem Blinden:

Fürchte dich nicht! Steh auf! – Er ruft dich.

Da sprang der Blinde auf, warf sein Obergewand ab,

und sie brachten ihn zu ihm.

Jesus fragte ihn:

Was willst du, dass ich für dich tun soll?

Der Blinde antwortete: rabbuni! –

(das heißt „Mein Gebieter“!)

Dass meine Augen geöffnet werden, damit ich dich sehe.

Jesus erwiderte:

Geh! Dein Vertrauen hat dich sehend gemacht.

Im selben Augenblick ließ Gott ihn sehend werden –

durch ihn.

Von da an folgte er Jesus auf dem Weg!

 

 

 

Geliebte!

ABBA!

 

Viele von euch werden diese Heilkraft erlangen,

das ist der Wunsch des Vaters

und ihr werdet euch dahin gehend entwickeln.

Alles was ihr auf dem Weg erlebt,

das ist die Schule dafür!

Ihr werdet die Menschen heil machen –

doch ihr müsst auch bereit sein,

diese Schule durchzumachen.

Dabei müsst ihr erkennen,

dass gerade die ärgsten Hürden jene sind,

die euch zum Heilen ausbilden –

denn: ihr folgt Mir nach!

 

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

16. April 2010

Freitag, April 16th, 2010

 

Aus:

JE: 21,7

 

Jesus kündigt zum dritten Mal sein Leiden an

 

Von dort brachen Jesus und seine Schüler auf

und kamen in das Gebiet von Peräa

jenseits des Jordans.

 

Mit ihnen pilgerten viele Menschen;

und wie er es gewohnt war,

heilte er und lehrte er sie.

 

Danach, während sie unterwegs waren

hinauf nach Jerusalem,

ging Jesus vor ihnen her – er allein.

 

Darüber wunderten sie sich,

und seine Schüler fürchteten sich.

 

Plötzlich führte Jesus die Zwölf beiseite –

und kündigte ihnen zum dritten Mal

sein bevorstehendes Leiden an:

Seht! –

Wir pilgern hinauf nach Jerusalem.

ICH werde den Oberpriestern übergeben werden,

und die werden mich verwerfen.

Sie werden mich den Römern übergeben,

und die werden mich töten.

 

 

 

Geliebte!

 

Meine Schüler und vor allem die Apostel

hörten zwar Meine Worte,

doch sie verstanden nicht

und sie erkannten auch nicht den Sinn,

den sie ergeben sollten.

Sie fürchteten sich und sie hofften,

Ich würde aufhören, solche Dinge zu reden.

Doch im Innersten spürten sie, dass es so kommen werde.

Sie hätten gerne Macht mit Mir erlebt

und die Führung einer Christengemeinde –

doch was sie lernen mussten war:

Demut, Hingabe, Beharrlichkeit,

Nächstenliebe, Aufopferung

und vor allem die Liebe und den Gehorsam.

 

Wäre Ich nicht gehorsam gewesen,

wer hätte die Türe zum Himmel geöffnet?

 

Ich liebe euch so sehr.

AMEN

15. April 2010

Donnerstag, April 15th, 2010

 

Aus:

JE: 21, 1

 

Jesus von Kafarnaum nach Jericho

 

Jesus und die ungastlichen Samarintaner

 

Weil die Zeit seines Sterbens nahte

und Jesus die Absicht hatte,

durch Samaria nach Jerusalem zu pilgern,

schickte er Boten vor sich her.

 

Sie sollten hingehen,

um in einem Ort der Samaritaner

ein Nachtquartier für ihn zu beschaffen.

 

Aber die Samaritaner wollten ihn nicht aufnehmen,

weil er die Absicht hatte, nach Jerusalem zu pilgern.

 

Als seine Boten Jakobus und Johannes

zu ihm zurückgekehrt waren,

fragten sie ihn:

Meister! –

Willst du nicht gebieten,

dass Feuer vom Himmel herabfällt

und sie verzehrt?

 

Da zischte Jesus sie an und sagte:

ICH kam nicht auf die Erde,

um Menschen zu töten.

Sondern ich kam auf die Erde,

um Menschen wiederzubeleben.

 

Darauf gingen sie in einen anderen Ort.

 

 

 

Geliebte!

 

 

Für euch:

 

Wenn ihr lernt, mit Macht und Worten umzugehen,

dann werde Ich euch die Kraft

der Schöpfung und Heilung übertragen!

 

AMEN

14. April 2010

Mittwoch, April 14th, 2010

 

Aus:

JE: 20,17

 

Jesus und Lazarus

 

Lazarus aus Betanien war krank.

Er war der Bruder

von Marta und Maria.

 

Die beiden Schwestern

schickten Boten zu Jesus

und ließen sagen:

Herr! – Sieh! –

Der, den du lieb hast –

er ist krank.

 

Jesus schickte den Boten zurück

und ließ antworten:

Dies ist keine Krankheit zum Sterben!

 

Von da an blieb er

noch zwei Tage in Kafarnaum.

Dann sagte er zu seinen Schülern:

Ich muss nach Judäa gehen.

 

Da sagte Thomas zu seinen Mitschülern:

Lasst auch uns gehen

und mit ihm sterben!

 

 

 

Geliebte!

 

Sie wussten nicht, warum Ich ging

und deshalb gingen sie mit.

Manches Mal muss auch Ich euch im Ungewissen halten,

damit ihr mitgeht.

Das ist so und so manche Enttäuschung

eurer Pläne erklärt sich so –

weil Ihr meint und der Vater lenkt.

Er lenkt es zum Wohle eurer Seelen

und nicht zum Wohle eures weltlichen ICH.

Deshalb lasst euch ein auf das Ungewisse,

denn es ist gewiss!

 

Das Gewisse, das euch sicher erscheint,

dies wird euch immer wieder enttäuschen –

denn der VATER gibt keine Sicherheiten,

denn nur SEINE LIEBE!

 

Ich bin in euch

 

AMEN

13. April 2010

Dienstag, April 13th, 2010

 

Aus:

JE: 20,13

 

Jesus wird vor Herodes Antipas gewarnt

 

Einige Pharisäer sagten zu Jesus:

Geh! – Geh weg von hier!

Herodes will dich ermorden lassen.

 

Jesus antwortete:

Geht! –

Sagt zu diesem Fuchs:

 

Sieh!

Ich bin verpflichtet zu arbeiten –

heute und morgen.

Ich bin verpflichtet zu wandern –

übermorgen.

 

Denn es ist unmöglich,

dass der Prophet umkomme –

nicht in Jerusalem.

 

 

Geliebte!

 

Meine Jünger hatten große Furcht,

denn wenn Ich sterben muss,

so ihr Denken, dann werden auch sie sterben müssen,

und dazu waren sie nicht bereit!

Sie wollten sehr viel an Ruhm und Ehre,

weil sie eines göttlichen Meisters Schüler waren –

nun, heute haben sie Ruhm und Ehre,

doch es ist nicht das, was ihre Seelen heil macht.

 

Was macht eure Seelen rein und heil? –

Dass ihr eurem Gewissen folgt!

Täuscht euch nicht selbst –

Nicht mögen,

nicht wollen,

nicht dürfen –

mögen,

wollen,

dürfen,

das ist nicht das Gewissen!

 

Das Gewissen ist, wenn ihr fragt:

VATER, was sagst du?

und danach handelt!

Ich liebe euch so sehr.

AMEN

12. April 2010

Montag, April 12th, 2010

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Aus:

JE: 20,10

 

Jesus und der Rangstreit seiner Schüler

 

Jesus und seine Schüler kamen nach Kafarnaum.

Als sie alle in seinem Haus waren,

fragte er seine Schüler:

 

Worüber habt ihr euch unterwegs gestritten?

 

Sie aber schwiegen;

denn sie hatten sich darüber gestritten,

wer von ihnen der Ranghöchste sei.

 

Da setzte Jesus sich hin

und gebot seinen Schülern:

 

Jeder, der sein will

Erster von allen –

er sei Letzter von allen

und Diener von allen!

 

 

 

Geliebte!

 

Wer der Höchste ist,

der wird so weit erniedrigt werden,

damit er dann ein guter Höchster ist.

 

Wer der Schönste ist,

der wird so weit hässlich sein,

damit er dann ein guter Schöner ist.

 

Wer der Reichste ist,

dem wird das Liebste genommen,

damit der dann ein guter Reicher ist.

 

Wer der Stärkste ist,

der wird ausgeliefert sein seinen eigenen Kräften

und sich schwach fühlen,

damit er dann ein guter Starker ist.

 

So ist es

 

AMEN

11. April 2010

Sonntag, April 11th, 2010

 

Aus:

JE: 20,7

 

Jesus kündigt zum zweiten Mal sein Leiden an

 

Nachdem sie von dort weggegangen waren,

wanderten sie durch Galiläa.

Dabei wollte Jesus nicht,

dass es jemandem bekannt werde.

 

Unterwegs kündigte er seinen Schülern

zum zweiten Mal sein bevorstehendes Leiden an:

ICH BIN gewillt, übergeben zu werden

in die Gewalt der Menschen.

 

Aber sie verstanden nicht,

was er sagte,

und sie fürchteten sich,

ihn zu fragen.

 

 

Geliebte!

 

Keiner Meiner Jünger hat verstanden,

warum Ich diese Aufgabe übernehmen musste.

Sie hatten große Furcht um ihr Image,

weil sie alles aufgegeben hatten

– für MICH –

so sagten und meinten sie –

denn Ich habe sie gerufen, Mir nachzufolgen

und habe vom Himmelreich und vom Vater gesprochen –

und was haben sie mit Mir erlebt?

Verfolgung, Angriffe der damaligen „Kirche“, Verleumdung

und dann auch noch Meine Hinrichtung.

Alles, was sie erhofft hatten, ist nicht eingetroffen.

Alles, was sie befürchtet hatten, ist eingetroffen.

 

Nach Meinem Tod wurden auch sie verfolgt!

Ist das Sinn Meiner Nachfolge?

 

NEIN – das ist nicht der Sinn!

Der Sinn Meiner Nachfolge ist:

Das unpersönliche ICH zu erreichen –

denn solange ihr an eurer Persönlichkeit hängt,

solange könnt ihr dem Vater nicht vollends dienen

und wenn ihr ihm nicht vollends dient,

solange dient ihr ihm gar nicht!

Alles andere als die 100%ige Hingabe

ist nur der Weg zur 100%igen Hingabe.

Solange seid ihr nicht Werkzeuge –

sondern Auszubildende, Schüler auf dem Weg,

Unentschlossene, und auch jene, die einfach nur tun,

ohne wirklich tun zu wollen.

Das hat sehr wenig Kraft – für andere und für euch selbst.

Ihr solltet eine Entscheidung in euren Herzen treffen.

„Ich will dem VATER dienen!“

 

Ich liebe euch so sehr

AMEN