24. April 2010

 

Aus:

JE: 23,14

 

Jesus reitet in Jerusalem ein

 

Am nächsten Morgen, als Jesus und seine Schüler

sich von Betanien her Jerusalem näherten

und bei Betfage an den Ölberg kamen,

schickte er zwei seiner Schüler voraus.

Er gebot ihnen: Geht in den Ort, der vor euch liegt!

Und gleich, wenn ihr in ihn hinein kommt,

werdet ihr einen Eselhengst angebunden finden,

auf dem noch niemand geritten ist.

Bindet ihn los, und bringt ihn her!

Und wenn jemand etwas zu euch sagt, so antwortet ihm:

„Sein Herr braucht ihn. Er schickt ihn gleich wieder her.“

Kaum waren sie in den Ort gekommen,

da fanden sie den Eselhengst.

Er war angebunden am Hoftor draußen auf der Straße.

Während sie ihn losbanden, fragten einige der Dastehenden:

Was tut ihr da, dass ihr den Eselhengst losbindet?

Als die beiden Schüler antworteten,

was Jesus ihnen geboten hatte, ließ man sie gewähren.

Da führten sie den Eselhengst zu Jesus,

legten ihm ihre Obergewänder über,

und Jesus saß auf und ritt auf ihm.

 

Etliche Pilger jenes Pilgerzuges,

die mit ihm heraufgekommen waren,

hörten, dass er in die Stadt einreiten wolle.

Einige von ihnen hieben Zweige von den Palmen

und warfen sie auf den Weg.

Andere zogen ihr Obergewand aus

und legten es auf den Weg.

Und die ihm voraus gingen und ihm folgten,

sie alle riefen: hoscha´na´! –

Gesegnet sei der Kommende mit dem Namen des Herrn!

Als einige Pharisäer das hörten,

riefen sie Jesus zu mitten aus der Festmenge:

Meister! – Gebiete deinen Schülern,

dass sie aufhören zu schreien!

Jesus antwortete:

Wenn diese schwiegen, so würden die Steine schreien.

 

Während er in Jerusalem einritt,

wurde die ganze Stadt aufgeschreckt.

Die einen fragten:

Wer ist das?

Die anderen antworteten:

Das ist Jesus, der Prophet, der aus Nazaret.

Nachdem Jesus, begleiteten von seinen Schülern,

in Jerusalem eingeritten war,

ging er mit ihnen auf dem Tempelvorhof umher

und sah sich rundherum alles an.

 

 

 

Geliebte!

 

Heute jubeln sie mit und über euch

und morgen schicken sie euch in den Tod.

 

Wenn ihr beides in Demut ertragen könnt,

dann seid ihr im VATER –

dann seid ihr eins mit MIR.

 

AMEN

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