24. März 2010

 

Aus:

JE: 16,45

 

Jesus und Zachäus

 

Jesus ging durch Jericho.

Dort lebte ein Mann namens Zachäus.

Er war Großsteuerpächter, und er war reich.

Er wollte Jesus sehen, aber wegen der Menschen

konnte er es nicht; denn er war zwergartig von Gestalt.

Da lief er voraus und stieg,

um Jesus sehen zu können,

auf einen Maulbeerfeigenbaum,

an dem er vorüber kommen musste.

 

Als Jesus bei Zachäus ankam, sah er ihn an und sagte:

Zachäus! – Schnell! – Steige herab!

Denn heute muss ich in dein Haus kommen!

Da stieg Zachäus herab und nahm ihn erfreut auf.

Seine Nachbarn sahen das. Sie nörgelten:

Bei einem Sünder ist er eingekehrt,

um bei ihm zu speisen.

 

Zachäus aber sagte zu Jesus:

Meister! – Sieh! – die Hälfte meines Vermögens –

ich werde sie den Armen geben.

Und alles, was ich unterschlagen habe –

ich werde es vierfach erstatten.

Da sagte Jesus zu ihm:

Heute ließ Gott seine Nähe

zuteil werden in diesem Haus.

Denn auch dieser ist ein Sohn Abrahams.

Am nächsten Morgen pilgerte Jesus weiter:

von Jericho hinauf nach Jerusalem

 

 

 

 

Geliebte!

 

Heute seid ihr die, die meinen,

sie seien von Gott gesegnet – doch wenn Ich komme –

dann gehe ich zu denen, die noch nicht gesegnet sind.

 

Tut es Mir gleich!

 

Wenn ihr Ablehnung erfahrt –

dann lernt daraus – dass ihr nicht urteilt.

Geht und sucht jene, die so aufnehmen wie Zachäus.

Viele gibt es und sie sind noch nicht erkannt!

Wie lange habe Ich an eure Türe geklopft,

bis ihr mir geöffnet habt?

 

Ich liebe euch so sehr.

 

AMEN

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