1. März 2010

 

Aus:

JE: 14,22

 

Jesus heilt eine Blutflüssige

 

Kaum waren Jesus und seine Schüler

am diesseitigen Ufer des Sees angekommen,

da versammelten sich viele Menschen

und drängten sich um ihn.

 

Unter den vielen war eine Frau,

die seit zwölf Jahren am Blutfluss litt.

Sie hatte viel erhofft von vielen Heilern.

Und sie hatte alles ausgegeben, was sie hatte.

Aber es war immer schlimmer geworden.

 

Weil sie von Jesus gehört hatte,

näherte sie sich ihm im Gedränge der Menschen

und berührte von hinten

eine Schaufädenquaste seines Obergewandes.

Sie dachte:

Wenn ich sein Obergewand berühre,

so werde ich geheilt werden.

 

Im selben Augenblick ließ Gott

ihren Blutfluss stillen – durch ihn.

Und sie spürte in ihrem Leib,

dass sie geheilt war von ihrem Leiden.

 

Auch Jesus hatte in seinem Inneren gespürt,

dass eine Kraft von ihm ausgegangen war.

Er wandte sich um und fragte: Wer hat mich berührt?

 

Seine Schüler antworteten:

Du siehst doch,

dass die Menschen dich umdrängen.

Und da fragst du: „Wer hat mich berührt?“

 

Jesus aber blickte umher,

um zu sehen, wer ihn berührt hatte.

 

Da kam die Frau zu ihm,

furchtsam und zitternd,

und sagte ihm alles – die ganze Wahrheit.

 

Jesus antwortete: Meine Tochter! –

Dein Vertrauen hat dich gesund werden lassen.

Geh in Frieden!

 

 

Geliebte!

 

Ist es so einfach?

Ist es nur euer Vertrauen,

das euch gesund macht?

Ist es so einfach?

– und doch das Schwierigste auf dieser Welt!?

 

Wie werdet ihr Vertrauen lernen?

Seid ihr Menschen, die Gutes erwarten

– dann werdet ihr immer mehr Gutes bekommen

– und dadurch vertrauen!

Seid ihr Menschen, die immer Gegenwind erwarten

– dann werdet ihr Schweres bekommen,

um zu lernen, dass ihr, wenn ihr umdenkt,

nur Gutes aus der Schöpfung erwarten könnt.

So erkennt ihr – welchen Geistes ihr seid!

 

Ich liebe euch so sehr.

 

AMEN

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