1. Februar 2010

 Aus:
JE: 9,14

 

Jesus und der Fischfang Simons

Jesus stand am See Gennezaret, umdrängt von Menschen, die ihm zuhören wollten. Er sah zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und reinigten ihre Seenetze. Eines der Boote gehörte Simon. Jesus stieg ein, setzte sich und bat ihn, ein wenig vom Ufer wegzurudern.

Dann begann er zu lehren – sitzend, vom Boot aus. Als er aufgehört hatte zu reden, gebot er Simon: Rudert hinaus ins tiefere Wasser, und werft eure Netze zum Fang aus! Simon antwortete:

Meister! – Die ganze Nacht haben wir uns abgemüht und nichts gefangen. Nun aber, auf dein Wort hin, werden wir die Netze auswerfen.

Nachdem sie sie ausgeworfen hatten, fingen sie so viele Fische, dass ihre Netze einrissen. Da winkten sie ihren Freunden im anderen Boot, zu kommen und ihnen zu helfen. Als sie da waren, zogen sie die Netze gemeinsam herauf und füllten beide Boote, so dass sie nahe daran waren, vom Gewicht der Fische zu sinken. Darauf sagte Simon zu Jesus:

Meister! – Entferne dich von mir! Ich bin ein sündiger Mann!

Denn Entsetzen hatte ihn ergriffen und alle, die bei ihm waren,

wegen der vielen Fische, die sie gefangen hatten.

 

Jesus antwortete:
Fürchte dich nicht! –

Bald sollst du gemacht werden zu einem Menschenfischer.

 

 

 

 

Geliebte!

 

Was heißt es, ein Menschenfischer zu sein?

 

Ihr Lieben, ihr sollt nicht gehen und alle missionieren. Dass ist nicht eure Aufgabe.

Eure Aufgabe ist es, zu leben, zu lieben und zu sein!

 

Wenn ihr seid, dann werden euch die Menschen folgen,

denn so wie euch die Erde untertan ist im Sein, so sind euch alle Menschen untertan und werden mit euch gehen.

 

Ihr werdet sie begleiten bis sie reif sind alleine zu gehen

und zu leben

und zu lieben

und zu sein!

 

Führt die Menschen in die Freiheit!

 

Ich liebe euch so sehr.

 

AMEN

 

 

Comments are closed.