29. Januar 2010

 Aus:

JE: 8

Vierte Wanderung Jesu

Von Jerusalem über Samaria nach Kana in Galiläa (Anfang bis Mitte Oktober 28)

Anschließend Aufenthalt in Galiläa (bis Ende März 29)

 

Etwa ein dreiviertel Jahr hatten Johannes der Täufer und Jesus zwar getrennt, aber gleichzeitig gewirkt, als Johannes von Herodes Antipas in Schutzhaft (?) genommen und eingekerkert wurde. Damit begann für Jesus ein neuer Abschnitt seines Wirkens, hauptsächlich in Galiläa.

Für seinen Rückweg dorthin wählte er diesmal den kürzeren Weg durch das Bergland von Samaria. Auf ihm konnte er – je nachdem, wo in Judäa er war – Galiläa in zwei bis vier Tagen erreichen. Mögliche Belästigungen durch judenfeindliche Samaritaner fürchtete er offenbar nicht.

Während seiner Wanderung durch Samaria ereignete sich am Jakobsbrunnen bei Sychar eine denkwürdige Begegnung zwischen ihm und einer Samaritanerin:

Er, ein Jude und Lehrer, bat sie, eine Nichtjüdin und Frau, um einen Trunk Wasser und unterhielt sich anschließend mit ihr. Dieses Verhalten Jesu war so ungewöhnlich, so gegen jede damals geltende Regel im Umgang zwischen Mann und Frau im allgemeinen und zwischen Juden und Samaritanern im besonderen, dass es Erstaunen erregte: zunächst bei der Samaritanerin, danach bei seinen Begleitern, schließlich bei den Bewohnern jenes Ortes, in dem die Frau wohnte. Überboten wurde deren Erstauen über Jesu Verhalten noch dadurch, dass er sich durch sein übernatürliches Wesen über das Leben jener Frau als Prophet ausgewiesen hatte.

Alles an dieser Erzählung, was den ursprünglichen Erzählfaden zerreißt und das Erzählte verfremdet, gehört zu einer nachträglichen Bearbeitung und wurde daher ausgelassen.

 

 

 

Ihr Treuen!

 

Wenn ihr voranschreitet und eure Worte aus Mir vernehmt und danach handelt,

dann werden viele „neue Gebote“ entstehen.

So wird einer sagen: „Dies und das tut man nicht!“ und du wirst in der Liebe deines Herzens wissen, dass du es doch zu tun hast.

So habt ihr Häuser verkauft, um Schulden von Freunden zu bezahlen – nun wird einer sagen: „Das tut man nicht!“ Dann sage Ich: „Das stimmt!“ Denn keiner tut es mehr und doch wäre es zu tun!!

Da haltet ihr fest an toter Materie als euer Hab und Gut,

während euer Nachbar verhungert und seine Kinder frieren.

Daraus lernt.

Wenn einer sagt: „Das und dies tut man nicht!“ Dann achtet genau, was er damit meint.

Nicht immer hat er recht – und nicht immer hat er unrecht.

Doch immer öfter tun die Menschen nur mehr das, was sie wollen und nicht das,

was in ihren Herzen angelegt ist.

Wenn sie tun würden, was in ihren guten Herzen angelegt ist, dann würden sie zusammen stehen, sich die Hände reichen und um Frieden bitten.

Doch sie tun, was ihr Verstand befiehlt und deshalb kämpfen sie und sie streiten

und zerstören diesen wunderbaren Planeten.

 

Beginnt ihr, in euren Herzen zu finden.

Findet Mich – das ICH BIN!

AMEN

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