Archive for Januar, 2010

31. Januar 2010

Sonntag, Januar 31st, 2010

Aus:

JE: 9,12

 

Jesus zieht um nach Kafarnaum

 

Nach einigen Tagen verließ Jesus Nazaret wieder

und wohnte von da an in Kafarnaum nahe am See Gennezaret.

 

Damals begann er zu verkündigen:

 

Die Zeit ist erfüllt!

Und:

Das Königtum Gottes über euch – es ist da!

 

Kinder des Friedens!

 

Sowie ihr erkennen könnt, dass alles Liebe ist, sodann wird euch keiner und nichts mehr davon abbringen können, denn ihr wollt diese Liebe sein.

 

Wenn euch einer sagt:

Ihr seid nicht in der Liebe oder ihr seid nicht Liebe,

dann stimmt es nicht,

denn ihr seid in MIR und ICH in euch und

ICH BIN LIEBE!

 

Deshalb achtet darauf, dass ihr diese MEINE Liebeskraft aus des Vaters Sein

auch einsetzt, um die Liebe in und um euch erkennbar zu machen.

 

DANKET DEM VATER FÜR EUER SEIN

 

AMEN

30. Januar 2010

Samstag, Januar 30th, 2010

 

Aus:

JE: 9,1

 

Jesus in Galiläa (2)

 

Jesus wieder in Kana

Als Jesus in Galiläa ankam, nahmen ihn jene Galiläer freundlich auf, die alles gesehen hatten, was er in Jerusalem zur Zeit der Feste getan hatte.

Er kam nun wieder nach Kana, wo er Wasser in Wein verwandelt hatte.

 

Jesus rettete einen Todkranken.

 

In Kafarnaum wohnte ein Berater des Landesfürsten Herodes Antipas. Dessen Sohn war krank.

Als jener Mann hörte, Jesus sei nach Kana gekommen, ging er dorthin und bat ihn:

Meister! – Komm! – Komm hinab nach Kafarnaum, bevor mein Sohn stirbt!

 

Jesus antwortete: Geh! – Geh nach Hause! Sieh! – Gott ließ deinen Sohn gesund werden.

 

Der Mann vertraute dem Wort Jesu und ging wieder hinab nach Kafarnaum. Unterwegs kamen ihm seine Diener entgegen. Sie sagten: Gott ließ deinen Sohn gesund werden! Er fragte: Um welche Zeit wurde er gesund? Sie antworteten; Gestern um ein Uhr nachmittags verließ ihn das Fieber.

Da erkannte der Vater, dass es die Zeit war, in der Jesus gesagt hatte:

„Gott ließ deinen Sohn gesund werden.“

Danach ging Jesus weg aus Kana und kam nach Nazaret – er mit seinen Begleitern.

 

 

Geliebte!

 

Durch dieses Buch „Jesusevangelium“ erzähle ICH euch Meine Geschichte auf eine sehr einfache und reine Art und Weise. Lest sie und lasst euch führen.

 

Heißt es nun, dass alle so ein Leben führen müssen wie Ich?

Wie wäre das möglich?

Wo gäbe es Paare und wie käme einer zum Altern?

 

Ihr werdet in Meinem Leben Antworten für euer Leben finden,

so wie ihr im Leben eurer Eltern Antworten für euer Leben findet

und so wie ihr im Leben eurer Kinder Antworten für euer Leben finden könnt.

 

Ihr werdet in der Bibel Antworten für euer Leben finden und in diesen Zeilen und überall.

Wichtig ist, dass ihr diese Antworten wahr nehmt.

Nun, einige raufen sich die Haare, um die Fehler und Fehlübersetzungen in der Bibel zu finden. Welch ein Unsinn! Dabei halten sie sich nur ab, die Werte darin zu erkennen. Sie werden Sklaven dieses Überlieferung und doch: Sie arbeiten damit und es wirkt – es wirkt auch so.

Doch wisset – Nicht die Kritik macht euch heil, sondern die Liebe.

Liebt die Dinge, auch dann, wenn sie mangelhaft sind, denn in der Perfektionssuche ruht das Übel.

Vieles ist zu sagen, doch tut, was in eurem Herzen ist und tut nicht, was euch drängt.

 

AMEN

29. Januar 2010

Freitag, Januar 29th, 2010

 Aus:

JE: 8

Vierte Wanderung Jesu

Von Jerusalem über Samaria nach Kana in Galiläa (Anfang bis Mitte Oktober 28)

Anschließend Aufenthalt in Galiläa (bis Ende März 29)

 

Etwa ein dreiviertel Jahr hatten Johannes der Täufer und Jesus zwar getrennt, aber gleichzeitig gewirkt, als Johannes von Herodes Antipas in Schutzhaft (?) genommen und eingekerkert wurde. Damit begann für Jesus ein neuer Abschnitt seines Wirkens, hauptsächlich in Galiläa.

Für seinen Rückweg dorthin wählte er diesmal den kürzeren Weg durch das Bergland von Samaria. Auf ihm konnte er – je nachdem, wo in Judäa er war – Galiläa in zwei bis vier Tagen erreichen. Mögliche Belästigungen durch judenfeindliche Samaritaner fürchtete er offenbar nicht.

Während seiner Wanderung durch Samaria ereignete sich am Jakobsbrunnen bei Sychar eine denkwürdige Begegnung zwischen ihm und einer Samaritanerin:

Er, ein Jude und Lehrer, bat sie, eine Nichtjüdin und Frau, um einen Trunk Wasser und unterhielt sich anschließend mit ihr. Dieses Verhalten Jesu war so ungewöhnlich, so gegen jede damals geltende Regel im Umgang zwischen Mann und Frau im allgemeinen und zwischen Juden und Samaritanern im besonderen, dass es Erstaunen erregte: zunächst bei der Samaritanerin, danach bei seinen Begleitern, schließlich bei den Bewohnern jenes Ortes, in dem die Frau wohnte. Überboten wurde deren Erstauen über Jesu Verhalten noch dadurch, dass er sich durch sein übernatürliches Wesen über das Leben jener Frau als Prophet ausgewiesen hatte.

Alles an dieser Erzählung, was den ursprünglichen Erzählfaden zerreißt und das Erzählte verfremdet, gehört zu einer nachträglichen Bearbeitung und wurde daher ausgelassen.

 

 

 

Ihr Treuen!

 

Wenn ihr voranschreitet und eure Worte aus Mir vernehmt und danach handelt,

dann werden viele „neue Gebote“ entstehen.

So wird einer sagen: „Dies und das tut man nicht!“ und du wirst in der Liebe deines Herzens wissen, dass du es doch zu tun hast.

So habt ihr Häuser verkauft, um Schulden von Freunden zu bezahlen – nun wird einer sagen: „Das tut man nicht!“ Dann sage Ich: „Das stimmt!“ Denn keiner tut es mehr und doch wäre es zu tun!!

Da haltet ihr fest an toter Materie als euer Hab und Gut,

während euer Nachbar verhungert und seine Kinder frieren.

Daraus lernt.

Wenn einer sagt: „Das und dies tut man nicht!“ Dann achtet genau, was er damit meint.

Nicht immer hat er recht – und nicht immer hat er unrecht.

Doch immer öfter tun die Menschen nur mehr das, was sie wollen und nicht das,

was in ihren Herzen angelegt ist.

Wenn sie tun würden, was in ihren guten Herzen angelegt ist, dann würden sie zusammen stehen, sich die Hände reichen und um Frieden bitten.

Doch sie tun, was ihr Verstand befiehlt und deshalb kämpfen sie und sie streiten

und zerstören diesen wunderbaren Planeten.

 

Beginnt ihr, in euren Herzen zu finden.

Findet Mich – das ICH BIN!

AMEN

27. Januar 2010

Mittwoch, Januar 27th, 2010

Aus:

JE: 7,13

 

Johannes wird festgenommen

 

Der Landesfürst Herodes Antipas hatte Johannes festnehmen und im Kerker fesseln lassen – wegen Herodias, der Frau seines Bruder Boetos, die er geheiratet hatte.

 

Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zu heiraten.

 

Deswegen grollte Herodias ihm so, dass sie ihn am liebsten hätte töten lassen.

 

Aber sie konnte es nicht, denn Antipas hatte Scheu vor Johannes, weil er wusste, dass er ein Gerechter und Heiliger war, und ließ ihn bewachen.

 

Wenn er ihm zuhörte, stritt er sich viel mit ihm. Dennoch hörte er ihm gerne zu.

 

 

 

Meine Liebsten!

 

Die Sache mit Johannes beschreibt Mein treuer Bruder Aivhanov

als eine gute Erlösung aus Johannes Tun als Elia.

Es beschreibt die Wichtigkeit der Wiedergeburt und der Gegebenheit der Erlösung

durch das Erleben.

Hätte es für Johannes denn nicht auch Gnade geben können? –

Nein – denn der Hochmut war sein Fallstrick!

 

Achtet darauf, dass euch Hochmut und Herrschsucht nicht fängt,

denn dabei könnt ihr schnell fallen.

Johannes hat nicht um Gnade gefleht,

er wollte es erlösen auf seine radikale Art und Weise und es war gut so.

Er ist Mein Zeuge und zeigte so auch die Bereitschaft,

alles für den Vater zu erdulden, ohne zu jammern und zu hadern.

 

Hätte es Gnade gegeben?

 

Ja, das hätte es gegeben, doch:

Er hat nicht darum gebetet, weil er die Schrift erfüllt hat.

Welche Zeugen für die Wiedergeburt hättet ihr sonst noch?

Da gibt es nicht viele, die erhalten geblieben sind.

 

Wisset:

Nützet euer Leben, als hättet ihr nur das eine Leben.

Doch wisset, dass vieles aus alten Zeiten stammt, viele Protokolle zeugen davon.

Macht euch jedoch nicht zu sehr auf die Suche,

denn:

Das Jetzt ist erfüllt mit Gnade aus des Vaters Himmel!

 

AMEN

26. Januar 2010

Dienstag, Januar 26th, 2010

Aus:

JE: 7,1

Johannes bei Salim und im Kerker

 

Johannes über Jesus (3)

 

Johannes taufte in einer der Quellen nahe bei Salim, weil dort viel Wasser war.

Und die Menschen kamen zu ihm, um sich taufen zu lassen. Plötzlich entstand ein Streit zwischen Johannesschülern und einem Judäer. Sie kamen zu Johannes und sagten: Meister! – Der bei dir war jenseits des Jordans – er, für den du Zeugnis abgelegt hast -, sieh! -, auch er tauft, und viele Menschen kommen zu ihm. Johannes antwortete: Niemand kann sich etwas nehmen – außer, es wird ihm von Gott gegeben. Ihr müsst mir bestätigen, dass ich gesagt habe: „Der Gesalbte – bin ich nicht!“ Sondern sein Gesandter bin ich! Er muss zunehmen! Ich muss abnehmen!

*

Jener, der die Braut hat – er ist der Bräutigam.

Dieser, der dasteht und ihn hört – er ist der Brautführer.

Er freut sich sehr über den Jubel des Bräutigams. Diese meine Freude – seht! – sie ist erfüllt.

Er, der von oben ist – er ist höher als alle. Er, der von unten ist – er ist niedriger als er.

Was er gesehen und gehört hat, das bezeugt er; aber nicht jeder nimmt sein Zeugnis an.

Jeder, der sein Zeugnis annimmt – er bestätigt, dass Gott wahrhaftig ist.

*

Er, den Gott gesandt hat – er spricht aus der Fülle.

Denn Gott misst nicht zu mit abgestrichenem Maß.

 

Geliebte!

 

Ihr seid Gesandte – so wie Johannes einer war und ist.

Wenn ihr eure Talente erkennt und lebt, dann werdet ihr die Sache gut machen –

weil es euch gegeben ist und es euch nicht mehr genommen werden kann.

Talente?

Einer hat eins das heißt: Still sein und zuhören, oder reden und auftreten, oder wirken und verbreiten, oder singen und schreiben, oder versorgen, oder „nur“ dienen, oder gar „ertragen“, wie es Ich euch lehrte. – Der andere hat sein Talent, dass er sich für andere einsetzt und deren Abwehr ist und so ihr euer Talent findet und annehmt und lebt, dann wird sich eure Kraft vermehren.

Wer kraftlos ist, der nützt seine Energie falsch.

Er vergeudet sie oder er missbraucht sie gar oder lässt sie brach liegen –

dann wird sie ihn zerfressen, diese Kraft.

Erforscht euch, ob ihr bereit seid, eure Talente zu erkennen – denn, wenn ihr sie erkannt habt und die Blume beginnt zu wachsen und kommt in die Blüte, dann wird es ein jeder sehen, dann müsst ihr bereit sein, euch pflücken zu lassen, dann wird euer „GROSSES ICH“ (ICH WILL) sterben, das wird weh tun und dann wird der Schmerz in Freude umgewandelt,

in Heiterkeit, in endlose, bedingungslose Liebe, in das ICH BIN!

Erkennt den Schatz in euch und gerade dann, wenn er am wenigstens als etwas Besonderes erscheint, dann wird er der größte Schatz sein und den Menschen den größten Dienst erweisen.

Was dient ein Künstler, der sich darstellt?

Was dient ein Redner, der es nur für sich macht und auf die Bühne will?

Was dient einer der ertragen soll und sich dann im Selbstmitleid wälzt?

Ihr sollt rein sein mit euren Talenten.

Ich liebe euch so sehr.

AMEN

25. Januar 2010

Montag, Januar 25th, 2010

AUS:
JE: 6,28

 

Jesus wirkt in Judäa

(Joh. 3,22)

 

Nach dem Wochenfest

verließ Jesus Jerusalem

und wanderte wieder durch Judäa –

er mit seinen Begleitern.

 

Dort hielt er sich mit ihnen auf,

um Dämonen auszutreiben und zu heilen

und um zu lehren,

während sie tauften.

 

 

 

 

Geliebte!

 

Diese Arbeit war eine fast tägliche und glaubt nicht,

dass die Besessenen anders waren als die, die es heute sind.

Denn, was sich damals zeigte,

das zeigt sich auch heute:

Trunkenheit, Sexsucht, Geldgier, Grausamkeit, Bösartigkeit, Abhängigkeiten in Beziehungen,

Mobbing bei Arbeitsstellen und in den Schulen –

was anderes glaubt ihr denn sind Besessenheiten?

Glaubt ihr, dass Besessene durch die Wüste rennen und schreien und toben

und in zerfetzten Kleidern herum rennen?

Damals ließen sich Zöllner in nobelsten Gewändern vom Teufel befreien. Und Pharisäer und Tempeldiener mit großen Geldsäcken ließen sich von diesen befreien und folgten Mir nach, und Lehrer erkannten, wie weit sie von Wahrheit oder gar Weisheit entfernt waren –

Auch das sind Besessene und auch Ärzte die meinten, sie könnten ohne Gott Vater etwas zustande bringen – all dies sind Besessene und Ich bitte euch –

heilt sie!

 

Ich liebe euch so sehr.

Ihr werdet viele Begegnungen haben und nicht alle werden leicht sein,

denn eure Furcht ist noch groß!

 

AMEN in der Liebe des Vaters.

24. Januar 2010

Sonntag, Januar 24th, 2010

Aus:

JE: 6,19

 

Jesus vor Gericht

 

Während des Prozesses sagte Jesus zu den Schriftgelehrten:

Abba ist immer noch tätig. Darum bin auch ich tätig.

*

Wenn ich Zeugnis ablegte über meine Person,

so wäre m e i n Zeugnis nicht gültig.

Ein anderer legt Zeugnis ab über meine Person;

und ihr wisst, dass s e i n Zeugnis gültig ist.

*

Warum meint ihr, dass ich euer Ankläger sei?

Mose ist euer Ankläger, auf den ihr hofft.

Wenn ihr aber seinen Schriften nicht vertraut,

wie könnt ihr dann meinen Worten vertrauen?

 

Die Schriftgelehrten antworteten:

Wie? – Dieser will die Schriften kennen, ohne studiert zu haben?

 

Jesus erwiderte: Meine Lehre stammt nicht von mir. Sondern sie stammt von Gott, meinem Sender.

Jeder, der bereit ist, seinen Willen zu tun, er wird erkennen, dass meine Lehre von Gott stammt.

*

Jeder, der von sich aus redet – er bemüht sich um die Ehre seiner eigenen Person.

Jeder, der sich um die Ehre seines Senders bemüht – in seiner Gesinnung ist kein Unrecht.

*

Mose hat euch die Tora gegeben. Und jeder von euch wacht über die Tora.

Denn weil Mose die Beschneidung geboten hat,

darum beschneidet ihr einen Menschen auch am Sabbat.

 

Wenn aber ein Mensch am Sabbat beschnitten wird,

damit die Tora Moses nicht gebrochen werde,

warum seid ihr dann zornig über mich,

weil ich einen ganzen Menschen am Sabbat geheilt habe?

*

Urteilt nicht nach Ansehen der Person!

Sondern fällt ein gerechtes Urteil!

 

 

Geliebte!

 

Ich wusste, dass in jedem Urteil der Vater wirkt,

deshalb war Ich nicht bange ob des Richtspruches,

denn keiner konnte ein Wort sagen,

wenn der Vater es nicht wollte.

 

So ist es auch mit und bei euch!

 

AMEN

23. Januar 2010

Samstag, Januar 23rd, 2010

aus:

JE: 6,11

 

Schriftgelehrte fahnden nach Jesus

(Joh. 5,10-16)

 

Als der Geheilte nach Hause ging, trafen ihn Schriftgelehrte.

Sie sagten: Es ist Sabbat! – Es ist dir nicht erlaubt, deine Matte zu tragen!

 

Der Geheilte antwortete:

Jener, der mich geheilt hat – er sagte zu mir:

„Trage deine Matte und geh! Geh nach Hause!“

 

Die Schriftgelehrten fragten:

Wer ist jener Mann, der zu dir sagte: „Trage deine Matte und geh! Geh nach Hause!“?

 

Er aber, der Geheilte – er wusste nicht, durch wen er geheilt worden war;

denn Jesus hatte sich entfernt wegen der Menschen.

 

Danach traf Jesus ihn im Tempelvorhof. Er sagte: Sieh! – Gott ließ dich gesund werden.

 

Sündige nicht wieder, damit dir nicht geschehe Schlimmeres als das vorige!

 

Da ging der Mann hin und sagte zu den Schriftgelehrten:

Es war Jesus, der Nazoräer, durch den ich geheilt wurde.

 

Daraufhin nahmen die Schriftgelehrten Jesus fest und machten ihm den Prozess:

Nicht nur, weil er am Sabbat einen Kranken geheilt,

sondern auch, weil er ihm geboten hatte, seine Matte zu tragen.

 

Geliebte!

 

Wisset, die Liebe steht über dem Gesetz!

Doch einer, der nicht in der Liebe ist, der braucht das Gesetz!

Einer der in der Liebe ist, wird über dem Gesetz handeln und sein!

 

Wenn einer sagt, des Gesetzes wegen: „Tue das nicht oder jenes nicht!“ – dann prüfe:

Ist es im Sinne Gottes und dient es dem (den) Menschen, der damit zu tun hat – dann weißt du, ob du in der Liebe bist und dich über das Gesetz stellen darfst.

 

Wenn ein Kind auf der Straße liegt und blutet – du bist aber kein Arzt -, wirst du es bluten lassen, oder wirst du es in Liebe versorgen?!

Das ist Liebe und steht über dem Gesetz.

Du wirst dabei Dinge tun, die du ohne Liebe nicht imstande wärst

und du wirst sie richtig tun, weil Gott Vater sie mit dir tut!

 

Auch diese Worte werden sie euch verderben wollen!

Ich liebe euch so sehr

 

AMEN

22. Januar 2010

Freitag, Januar 22nd, 2010

Aus:

 

JE: 6,1

 

Jesus in Jerusalem und Judäa

 

 

Jesus pilgert wieder nach Jerusalem

 

(Joh. 5,1)

 

 

Als das Wochenfest nahe war,

 

pilgerte Jesus mit seinen Begleitern

 

wieder hinauf nach Jerusalem.

 

 

Jesus heilt einen Kranken

 

(Joh. 5,2-9)

 

 

In Jerusalem gab es nördlich des Tempelplatzes einen Doppelteich, auf aramäisch bet eschdatajjin genannt (das heißt „Ort der Ergießung“), mit fünf überdachten Säulenhallen.

 

 

In ihnen lagen viele Kranke:

 

Blinde, Lahme und Krüppel.

 

Einer war dort, ein Mann, der seit achtunddreißig Jahren krank war.

 

 

Als Jesus ihn da liegen sah und erfuhr, dass er schon eine lange Zeit dort zugebracht hatte,

 

da fragte er ihn: Willst du gesund werden?

 

 

Der Kranke antwortete: Herr! Ich habe niemanden,

 

der, wenn das Wasser sich ergießt, mich in den Teich hinab bringt.

 

 

Und bis ich komme, steigt ein anderer hinab – vor mir.

 

 

Jesus erwiderte:

 

Steh auf! – Trage deine Matte! Und geh! – Geh nach Hause!

 

Im selben Augenblick ließ Gott den Mann gesund werden – durch ihn.

 

Er stand auf, trug seine Matte und ging nach Hause.

 

 

Es war Sabbat an jenem Tag.

 

 

 

 

Geliebte!

 

 

Die Beharrlichkeit und Hingabe im Glauben macht euch reif für die Auferstehung.

 

So wird es kommen, dass viele von euch, die schon lange warten und hoffen, belohnt werden aus den Himmeln – weil sie nicht aufgegeben haben

 

zu glauben, zu hoffen und nun dadurch erst bereit wurden

 

zu empfangen.

 

 

Ich liebe euch so sehr.

 

 

AMEN

21. Januar 2010

Donnerstag, Januar 21st, 2010

Aus:

JE: 5

Die dritte Reise Jesu

3. Reise Jesu

Für Jesus war sein Vorgehen im Tempelvorhof in Jerusalem (die erste von 2 „Tempelreinigungen“) der genau vorher gedachte Auftakt zu einem Konflikt mit den Tempelbehörden. Nach der zweiten „Tempelreinigung“ zwei Jahre später endete dieser Konflikt – folgerichtig – mit seiner Kreuzigung auf Golgota. Für die Tempelaufseher war sein Vorgehen ein unerwartetes öffentliches Ärgernis, das sie unsicher machte. Ihre zaghafte Reaktion verrät, dass sie nicht wussten, was im Augenblick zu tun sei.

Jesu ironische Antwort war

„Würdet ihr diesen Tempel niederreißen – ich würde ihn in drei Tagen wieder aufbauen“, verwirrte sie vollends und machte sie handlungsunfähig.

In dem nächtlichen Gespräch zw. Jesus und Nikodemus ging es um die Notwendigkeit mehrerer Leben auf der Erde, und zwar mit dem Ziel, durch Lernen aus Fehlern und Fehlhandlungen sowie durch deren Ablegen den Reifegrad zu erlangen, der erforderlich ist, um wieder in das Königtum Gottes „an sich“ eingelassen zu werden.

Die gegenteilige Auffassung des Nikodemus, dessen Fragen erkennen lassen, dass er mit nur einem Leben auf der Erde rechnete, wies Jesus als unrealistisch zurück, indem er sagte:

„Wundere dich nicht, dass ich zu dir sagte:

Es ist nötig,

dass du wiederholt geboren wirst!“

 

Vermutlich weil Nikodemus skeptisch reagierte, schloss Jesus das Gespräch

mit der Frage:

„Aber! –

Ob du mein Zeugnis annehmen wirst?“

 

Meine Geliebten!

 

Dieser Autor des Jesusevangeliums hat vieles erfasst und viele Wahrheiten erkannt. Doch die letzte Wahrheit liegt bei MIR! Nun, so habe Ich euch schon kundgetan, dass die Tempelreinigung nicht im Sinne des Vaters war, sondern Meinen starken Eigensinn erkennen lässt. Denn Ich bin kein Lamm aus Mir, sondern ein Löwe! Diesen Löwen galt es zu zähmen. Ein Lamm wäre nicht zu zähmen gewesen, was hätte es gebracht, ein Lamm zu opfern, es hätte kein Aufsehen gemacht. Doch wenn sich ein Löwe hingibt,

das ändert die Welt, das erweicht jedes böse gewordene Herz – das ist Meine Aufgabe!

 

Ich liebe euch so sehr.

AMEN